Faurest, Kristin: Zehn Budapester Plätze - Unser Budapest (Budapest, 2010)

Namen auf seine lange industrielle und politische Vergangenheit hinweisen. Im 19. Jahrhundert war der Kai Hauptanlegeplatz für Frachtfloße aus Ober­ungarn, der heutigen Slowakei - 19. Jahrhundert-Landkarten bezeichnen ihn als „Ladenhaendler" Kai, von 1986—90 hieß er Kun Béla rakpart, genannt nach dem Führer des kurzen bolschewistischen Regims in Ungarn im Jahre 1919, Eine der im Park befindlichen Statuen, der Sackträger gelangte 1948 hier­her. Seine massive Gestalt ist ein Werk von Zoltán Borbereki-Kovács, welches ursprünglich 1937 am Großen Marktplatz (Nagyvásártelep) stand — eine Arbeiter­figur in einem Stadtteil, wo damals kaum noch Arbeiter wohnten. Dem helden­haften schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg wird durch einen männli­chen Akt, der eine Schlange tötet, ein Denkmal gesetzt — eine Arbeit des Bildhauers Pál Pátzay. Diese soll wohl den mutigen Geist Wallenbergs darstellen und nicht seine körperliche Erscheinung. Trotzdem scheint dies eine recht unan­■ Die Freude über den enten Schnee kann nicht in Worte gebaut werden 60

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