Faurest, Kristin: Zehn Budapester Plätze - Unser Budapest (Budapest, 2010)
■ Wenig iit von der eimtigen Atmaphäre des Platzei erhalten geblieben. Dai Bild von Béla Szalmái iit ein Blick in die Vergangenheit sistent. Er besitzt ein gut erdachtes Zirkulationssystem mit attraktiven Pflastersteinen, einem kleinen, doch gut gepflegten Spielplatz und Pavillons mit farbigen Säulen und Glasdächern, die aus dem Platz etwas Besonderes machen. Es gibt hier auch ein sehr angenehmes Café und zwei Schlangenbrunnen mit herrlicher blau-weißer Mosaikbekachelung und oben hervorsprudelndem Wasser. Er wird sorgfältig durch Markierungspfosten vom Verkehr geschützt und kann leicht aus den umliegenden Straßen erreicht werden. Die innere Franzstadt hat sich, mehr als alle anderen in diesem Buch beschriebenen Nachbarschaften, wohl seit dem Bestehen des Platzes am meisten verändert. Im frühen 20. Jahrhundert war die Nachbarschaft bekannt für ihre Kneipen, Restaurants und Cafés, viele von ihnen mit großen Terrassen oder Gärten, sogar in der Soroksári und in der Üllői út. Betrachten wir alte Photographien der Gegend, so verstehen wir leicht, weshalb es hier so viele Restaurants und Kneipen im Freien gab. Als Ferencváros zuerst angelegt wurde, gab es in der Gegend der Mester utca-Ferenc körút-Soroksári út vor allem Felder. Die Gegend der Mester utca bewahrte auch nach der Industrialisierung im 19. Jahrhundert eine dörfliche Atmosphäre mit charakteristischer Architektur. Mester utca wurde 53