Szablyár Péter: Turmhoch - Unser Budapest (Budapest, 2007)
■ Dai Peiter Rathaui. Lithographie von F. X. Sandmann, nach einer Zeichnung von Rudolf Alt Schmidt und Kaiser Mühle — 1890 usw.) zeigten sich als recht feuergefährliche Betriebe. Eine Feuerwacht wurde immer wichtiger. Deren Pester Basen waren die Wachen am Rathausturm und am Turm der Theresienstädter Pfarrkirche. Der immer „höher nach oben’’ drängende Pester Stadtteil ließ letzteren Posten bald nutzlos werden, so daß die Rolle des ersten aufgewertet wurde. Die Feuerwache am Rathausturm (vier Personen) wurde 1871 durch eine Fernmeldeeinrichtung mit den Feuerwächtern in der Josephstadt, Theresienstadt und Franzstadt verbunden. Die damaligen Vorschriften besagten: „Jedes ausgebrochene Feuer ist in Pesth vom Turme des Rathauses, in Ofen (Buda) und seinen Vorstädten von den Turmwächtern der Pfarrei durch Glockengeleute zu verkünden, ln Pesth in der Innenstadt 1 Schlag, in der Franzstadt 2, in der Josephstadt 3, in der Leopoldstadt 4, in der Theresienstadt 5, außerhalb des Schranke, oder im Ofener Teil ausgebrochene Feuer 6 Schläge." Im Oktober 1897 wurde die Feuerwache vom Rathausturm in den Turm der neuerbauten Mariä Himmelfahrtskirche (Matthiaskirche) auf der Budaer Burg versetzt, wo sie bis 1911 fortbestand. 72