Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)

1-2. szám

MIKROSKOPISCHE BÜSSWASSERTHIERE AUS DEUTSCH-NEU - GUINEA. 53 Männchen : Fig. 25 c —e. Die Form des Körpers und die Structur der Haut ist derjenigen des Weibchens ähnlich ; auch die Palpen sind von jenen des Weibchens nicht verschieden. Die Epimeren bedecken zwei Drittel der Bauchseite fast vollständig und schmiegen sich so an einander, dass zwischen dem zweiten und dritten Paare nur ein ganz kleiner Raum frei bleibt. Das zweite Epimerenpaar ist grösser als das erste, keilförmig, nach auswärts verbreitert. Das dritte Epimerenpaar gleicht einem schmalen, schief liegenden Bande, die beiden Hälften berühren sich am inneren Ende nicht, der obere innere AVinkel ist abgerundet. Das vierte Epimerenpaar ist allein fast so lang, wie die drei ersten Paare zusammen, die beiden Hälften sind mit dem inneren Ende einander stark genähert, so, dass zwischen denselben nur ein ganz schmaler Raum übrig bleibt ; der obere Rand ist von aussen nach innen abschüssig, der hintere Rand dagegen von innen nach aussen und dabei etwas bogig ; der Aussenrand in der Mitte, zur Aufnahme des ersten Fuss­gliedes, zugespitzt und bildet derselbe mit dem unteren Rande einen spitzigen Winkel. (Fig. 25 c.) Die ersten drei Fiisse sind dünn, der vierte hingegen ziemlich dick. Das letzte Glied des dritten Fusspaares ist gegen das distale Ende auf­fallend verdickt, am freien Ende mit einer stark gekrümmten Doppelkralle und über derselben mit einer geisseiförmigen, dicken Borste versehen. Die äussere Genitalöfinung liegt in unmittelbarer Nähe des vierten Epimerenpaares, ihre Umgebung ist dreilappig. Die äusseren Genitallappen sind gerade, nach aussen gerichtete, breite Lamellen mit zahlreichen, in Gestalt und Grösse verschiedenen Poren unregelmässig bestreut. Auf dem schmalen Räume zwischen den Geschlechtsplatten und dem letzten Epi­merenpaare liegen je zwei Poren. (Fig. 25 c, e.) Körperlänge 1 mm. ; grösste Breite 0*8 mm. Die Larve unterscheidet sich von derjenigen der übrigen Arten nicht wesentlich. Ein charakteristisches Merkmal ist es, dass das distale Ende des letzten Fussgliedes in der Nähe der Krallen ziemlich gedunsen ist und dass an den bisquitförmigen Lamellen beiderseits der Genitalöö'nung je zwei grosse, kreisförmige Poren und je drei Borsten stehen. (Fig. 25 /', g .) I' undort : Das Sagomoor von Lemien. Diese Art, welche ich dem hervorragenden Hydrachnologen,R.PIERSIG, zu Ehren benannte, bildet in gewisser Hinsicht einen Ubergang zu Curvi­l>e. s cotiglobatus, (niri'ijtes disparilis und Curvipes rotundatus, unter­scheidet sich jedoch von denselben durch die Structur der Haut, die Form der Genitallappen, sowie durch die Anzahl der Poren.

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