Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 24/1-4. (Budapest, 1901)

1-2. szám

54 V>\ DADAY 100. Arrenurus Koenikei DAD. Fig. 26. a — e. Der Körper ist leicht kenntlich in den Rumpf und Schwanz abge­theilt. Der Rumpf gleicht einem etwas gestreckten, fast regelmässigen Acht­eck ; die vordere Seite ist schwach gebuchtet, die beiden mittleren Seiten sind etwas länger als die übrigen und sind ganz wenig gebogen. Der Rückenbogen ist vorn ziemlich gerundet und verläuft, ohne einen auffallen­deren Winkel zu beschreiben, in den Schwanz ; in der Mitte zeigen sich zwei grössere und zwei kleinere, seitliche, winzige Vorsprünge, aufweichen je eine Borste steht. Der Schwanz ist in der ganzen Länge gleich breit, die Seiten gerade und bildet das hintere Ende zwei Hügelchen, auf welchen sich je eine lange Borste erhebt ; in der Nähe des distalen Endes zeigt sich ein ziemlich breites Hügelchen, von welchen beiderseits je eine Borste ent­springt. (Fig. 26. ct.) A ron der Seite gesehen ist der Rücken­theil des Rumpfes stumpf gewölbt und läuft mit ziemlich steiler Abflachung zum Schwanz herab. Das distale Ende des Schwanzes ist schräg geschnitten, wellig, das obere Endeziemlich gross, auf den Wel­lenhügeln erheben sich Borsten. (Fig. 26 b.) Die Palpen sind verhältnissmässig klein und zeigen, hinsichtlich der Structur und der Beborstung, nichts Erwähnenswerthes. (Fig. 26 c.) Von den Fusspaaren ist das vierte weit länger als die übrigen, am distalen inneren Ende des vierten Gliedes ist der Cuticulafortsatz ziemlich lang ; am entsprechenden Punkte des fünften Gliedes steht ebenfalls ein Cuticulafortsatz, dessen Spitze mit zwei kräftigen Dornen bewehrt ist. Sämmtliche Glieder aller Füsse tragen ziemlich viele kräftige Dornen, der erste Fuss ist jedoch nicht mit Schwimmborsten versehen. Von den Epimeren ist das vierte Paar am grössten. Die ersten Epi­meren stehen ziemlich entfernt von einander und berühren sich blos mit der unteren Spitze. Die Genitalöffnung ist klein ; die GenitallajDpen haben die Form von schmalen Bändern, welche mit zahlreichen kleinen Poren versehen sind. (Fig. 26 b.) Körperlänge 1 mm. Die Farbe ist dunkelgrün. Fundort: Das Sagomoor von Lemien. Diese Art, welche ich dem hervorragenden Hydrachnologen, F. KOE­NIKE, zu Ehren benannte, kommt durch den Habitus dem Arrenurus cau­t 1

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