Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)

1-2. szám

DECAPODENFAUNA D. UNG. TERTIÄRS. 75 I der hinteren Gelenkfiäche angefangen etwas weiter, als die Basis des Index reicht. Die äussere Kante dieses Bandes ist bis zur Basis des Index — so­weit ausnehmbar — mit Tuberkeln und dazwischen befindlichen Vertiefun­fungen geschmückt. Der Hinterrand ist gerade, und vertical zu dem unte­ren und oberen Band. Die Gelenksfläche ist genug hoch, nach vorne zu mit einer breiten, tiefen und stark gebogenen Furche begrenzt. Die äus­sere Oberfläche lässt sich nicht studiren, die innere ist schwach convex und unten schwach concav. Die untere Hälfte ist mit zerstreuten Tuberkeln bedeckt, welche nicht so dicht, wie bei Fraasi stehen und nicht zwei Drittel der Oberfläche bedecken. Die Gelenksöffnung des beweglichen Fingers ist wie Fraasi, so auch hier gross und oval ; der Band wird von keiner Furche begrenzt, mit Tuberkeln ist nur die untere Hälfte des Ban­des besetzt, bei Fraasi dagegen die ganze innere Oberfläche. Der Index ist bei meiner Art im Allgemeinen kräftiger entwickelt, da er dicker und länger als bei Fraasi ist, was umso mehr auffällt, als die Basis bei Fraasi kräftiger erscheint. Die Greiffläche des Index war wahrscheinlich glatt, während die von Fraasi gezähnt. Der Index, welcher schmäler als der Daumen war, ist mit seiner Spitze schwach nach einwärts gebogen, und die schwache, stumpfe Kante befindet sich abweichend von Fraasi an der Innenfläche und nicht auf der äusseren, wie dort. An dem Index finden sich zerstreut einige Poren, welche zur Aufnahme von Borstenhaaren be­stimmt waren, ausserdem scheint derselbe hinten ebenfalls mit Zähnchen geschmückt zu sein, wie bei Fraasi. Den Daumen konnte ich nicht finden. 1' undort: Ich sammelte in dem Kis-Sväbhegyer Orbitoidenkalk diese einzige mangelhafte rechte Hand. 30. Calianassa nov. sp.? (Tab. V. Fig. 5a—b.) Ich glaube nicht zu irren, wenn ich jene 20 mm lange und 16 mm hohe linke Handscheere als neue Art betrachte, welche ich aus dem Kis­Svábhegyer Nummulitenkalk sammelte, nachdem sie sich von jeder der mir bekannten Arten unterscheidet. Der untere und obere Band ist gerade und parallel und, soweit an meinem Exemplar ersichtlich, wahrscheinlich vollständig glatt. Die Aussen­seite der Hand ist genug convex, die innere wölbt sich kaum. Beide Seiten sind vollständig glatt, nur in der Nähe des oberen, vorderen Bandes der Innenseite finden sich fünf, nach vorne zu wachsende Poren, von denen die hintere nur ein Punkt, die übrigen vier dagegen nach vorne zu wachsende und sich einander nähernde, senkrecht stehende Spalten sind. Der Band der

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