Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 20/1-4. (Budapest, 1897)

4. szám

527­80. Adelognathus dorsalis GRAV. 182!). Hemiteles dorsalis GRAV., II. p. 838. — 1883. Adelognathus dorsalis C. G. THOMS., Opusc. Ent. IX. p. 880. Metathorax mit grober, meist querrunzeliger Sculptur, Felderung des­halb nicht zu unterscheiden. Segment 1 ziemlich schlank, Segment 2 sehr fein punktirt. Fühler lang, 14-gl. — Schwarz, Clypeus und Makel darüber gelblich. Segment 2—7 auf dem Kücken rothgelb. Beine gelb. Fülllerbasis unten hellgelb. Bohrer kaum vorstehend. — L. 4 mm. Nördliches und mittleres Europa. Anmerk. : Die Art ist wieder ein Beispiel, wie schwierig die Gattung Hemiteles zu umgrenzen ist. 81. H. fragilis G RAV. 1829. IL fragilis GRAV.. II. p. 828. 9. 5 . Metathorax gestreckt, ziemlich dicht behaart, Felderung undeut­lich, wenigstens area superom. nicht unterscheidbar. Das 1. Segment lang, glänzend. Luftlöcher nicht vortretend. Segment 2 und 3 einzeln punktirt. Fühler fadenförmig, Glieder nicht getrennt. — Segment 2—4, Fühler an der Basis unten und Beine roth, an den hintersten die Tarsen und Sjntzen der Schenkel und Schienen schwarz. Bohrer so lang wie des Hinter­leibes. — L. 8 mm. Das cf stimmt nach BRISCHKE mit dem überein, ist nur kleiner. Nord-Deutschland. — BRISCHKE erzog die Art aus Spinnennestern und einem Limneria-Cocon. 82. Adelognathus chrysopygus GRAV. 1829. Hemiteles chrysopygus GRAV., II. p. 839. 9. — 1856. Adelognathus pal­lipes HOLMGREN , Mon. Trypli. Suec. p. 198. ? cf- — 1865. Hemiteles chrysopygus TASCHENBERG, Crypt. p. 121. 9. — 1883. Adelognathus chrysopygus C. G. THOMSON, Opusc. Ent. IX. p. 879. 5 . Metathorax fast halbkugelig und so grob gerunzelt, dass sich Felder nicht wohl unterscheiden lassen ; abschüssiger Theil ohne Längsleisten. Das 1. Segment längsrissig mit zwei Mittelkielen. Segment 2 vorn seitlich mit starken Grubeneindrücken. Fühler nach oben schwach verdickt. — Schwarz, Gesicht und Vorderhüften weisslich. Hinterleibsspitze und Beine röthlicli-gelb. Bohrer von etwa lU Hinterleibslänge. Beim cf meist auch Bücken von Segment 3 und 4 gelblich. — L. 4 mm. Nördliches und mittleres Europa. Anmerkung : Die Art wird jetzt allgemein in die schwierig unterzubringende Gattung Adelognathus gestellt; wegen der engen Verwandtschaft führe ich sie mit auf.

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