Szemészet, 1953 (90. évfolyam, 1-4. szám)

1953 / 3. szám

mit Hilfe des Pawlow'sehen Nervismus als physiologische Gesetzmässigkeiten zu erklären. Es gibt kein imaginäres doppelt es Auge, vielmehr besteht wahrscheinlich das Sehen des Hillemann'sehen Führungsauges ; dies ist mit der Projektion des Sehwahrnehmung des Gehirnzentrums, dem jeweiligen Horopter identisch. Mit den bekanntgegebenen Mitteln und Methoden lassen sich zahlenmässige Angaben gewinnen, im Gegensatz zu den bisherigen Untersuchungsverfahren, die nur schätzungsmässige Resultate ergaben. Deshalb werden sie zur Nachprüfung empfohlen. Magda Rad nőt und Éva Török: Über den Einfluss des thyreotropen Hormons auf den intraokularen Druck. Das thyreotrops Hormon verursachte in 9 Kaninchenversuchen keine Tensionssenkung> eher eine geringfügige Zunahme des Augeninnendruckes. Eine direkte ursächliche Bedeutung für die Senkung des Augeninnendruckes, die bei der Schilddrüsenhyperfunktion beobachtet wird, kommt dem thyreotropen Hormon nicht zu. Ida Cukrász: Nasenrachenfibrom mit ungewöhnlich schweren Augensymptomen. Es werden 2 .Fälle von Basalfibroid veröffentlicht. Bei beiden trat doppelseitiger Exophthalmus auf, der — wie auf den Abbildungen gut sichtbar — besonders im zweiten Fall hochgradig war. Im ersten Fall wurde auf Grund der Gesichtsfeld- und Augenhintergrundveränderungen, sowie der Röntgmaufnähme der Sella turcica, der Pat. zwecks Hypophysektomie dem Chirurgen zugewiesen, jedoch starb er noch vor der Operation. Die Obduktion ergab einen Tumor des Rachens, der auf die Schädelbasis überg griffen, von dort in die Augenhöhlen eingedrungen ist und zuletzt in den seitlichen Hirnkammern Geschwülste von Kleinapfelgrösse bildete. Im zweiten Fall führte eine Pneumonie zum Tode des Pat., dieselbe schreibt der Verfasser einer Aspiration, infolge einer, auf Hirnnervenläsion beruhenden Störung des Schluckmechanismus, zu. Es wird betont, dass für die exakte Differentialdiagnose des Exophtalmus eine Untersuchung des Nasenrachenraumes un­bedingt erforderlich ist. Imre Brand: Die gegenwärtige Therapie des Frühjahrsbindehautkatarrhs, unter besonderer Berücksichtigung der Antihistamine. Die in der Therapie der Conjunctivitis vernalis gegenwärtig vorhandenen verschiedenen Rich­tungen sind auf die uneinheitliche Pathogenese zurückzuführen. Heute muss im Hinblick auf die Entstehung der Krankheit neben der unspezifischen Desensibilisierung und der Anwendung von Anästhetika der Lokal- und Allgemeinbehandlung mit Antihistaminen der Vorzug gegeben werden. Die Literaturangaben und therapeutische Eigenversuche mit Antistin bestätigen dies, obwohl diese Behandlung nur als symptomatisch, zu betrachten ist. Verf. behandelt ferner den Wirkungs­mechanismus der symptomatischen Therapie der Conjunctivitis vernalis mit Antihistaminen. Dr. Imre Bíró: Neuer Beitrag zur Pathologie der tapetoretinalen Degeneration ohne Hemeralopie. Die Degeneratio pigmentosa retinae ohne Hemeralopie ist eine Seltenheit. Die Erscheinung wurde an einem Kranken beobachtert, an dessen beiden Augen Retinaldegenerationen gleiche Ursprungs, jedoch verschiedenen Typs nachweisbar waren. Die Hemeralopie ist keine obligat Begleiterscheinung des Prozesses. Es ist notwendig, nebst den histologischen Grundlagen, weiteren Komponenten nachzuforschen. Varga В. : Das Entstehen der Kurzsichtigkeit, über die Möglichkeiten der Heilung und Pre­vention. 1. Die Kurzsichtigkeit ist eine Wachstumstörung des Auges, und ist im Zusammenhänge mit dem Wachstum des ganzen Menschens. 2. Als Ursache der Störung des Wachstum-Gleichgewichtes ware zu betrachten der Mangel Son­nenstrahl, und imfolge dessen die Störung des Stoffwechsels an D-Vitamin und Ca-P. 3. Die unmittelbare Ursache der Kurzsichtigkeit ist die in die Länge-Dehnung der Sclera, die bei einer hochgradig. Myopie als eine Rachitis der Sclera aufzufassen ist. I. Nach der Auffassung von Kettessy ist die Kurzsichtigkeit eine erworbene Eigenschaft der Menschheit, die hereditär ist. Die Ursache ist: Mangel an Sonnestrahl. 5. Der Kampf gegen die Myopie ist eine sociale Aufgabe. Als erstes wäre zu tun : die Auffindung der kindlichen Myopien, weiterhin die Differenzierung zwischen erworbene und hereditäre Myopie. 6. Menschliche Myopie konnte experimentell veursacht werden. 7. Als weitere Aufgabe wären noch die Thierexperimente zu betrachten. Megjelent: 400 példányban Felelős kiadó: Hegedűs Erzsébet 2-533573. Athenaeum (F. v. Soproni Béla)

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