Szemészet, 1941 (77. évfolyam, 1-2. szám)

1941-06-01 / 1. szám

Zusammenfassungen. Kettesy Aladár: Über die Bestimmung der Sehschärfe. Die Tafeln der inter nationalen Vereinbarung konnten keine Verbreitung finden, da sie den Anfcrde­­rungen der Praxis nicht entsprechen, v. Blaskovics schlug in 1914 die Oxyoptrie vor, doch erfolgten auch in dieser Richtung keine weiteren Schritte. Nach dem Vortr. sind diese die einzigen, die eine internationale Aufnahme finden könnten. Der Vorschlag sollte nach ihm folgendermassen lauten: 1. Die Einheit ist auf Grund des Prinzips des „Minimum separabile“ die Masseinheit des Winkelmasses: die Winkelminute und grad. 2. Die Progression der Tafel ist eine geometrische und besitzt von 1—10 Minuten mindestens 10 Wertgrössen. 3. Untersuchungs­objekt ist der Landoltsche Ring. 4. Buchstaben und Ziffern können verwendet werden wenn sie mit dem entsprechenden Landoltschen Ring isognostich sind. Begründung: Die Sehschärfe wird als die Funktion des Sehwinkels betrachtet; man misst deshalb den Sehwinkel. Die Masseinheit des letzteren ist also auch die Masseinheit der Sehschärfe. Unter den 3 Progressionsarten — der arith­metischen, der geometrischen und der willkürlichen — ist nur die geometrische die richtige. Der Quotient dieser letzteren wird aber von besonderen Umständen von vorherein bestimmt. Vortr. gibt eine einfache Methode bekannt, nach welcher die geometrische Progression unmittelbar aufgestellt werden kann, wenn beide Grenzwerte und die Zahl der zwischen diesen liegenden Progressionsglieder gegeben sind. Den Autoren war diese Methode bisher nicht bekannt. Auf Grund dieser Regel unterzieht er die gebräuchlichen Tafeln einer Prüfung, v. Blasko­vics war der erste, der die Aufgabe, dass die Buchstaben und Zahlen seiner Tafeln sowohl isognoslisch als auch isogonisch seien, richtig gelöst hat. I. Cukrász: Intrajod in der Augenheilkunde. Intrajod ist ein organisch­ionisiertes Jodpräparat (dipiperidyl-isopropanol-bisjodmethylai), hergestellt von der Firma Wander. Es zeigt alle Vorteile der Jodmedikation, ohne ihre Nachteile hervorzurufen. Das Präparat ist sehr empfehlenswert bei Glaskörpertrübungen, Netzhautblutungen, bei verschiedenen Aderhautentzündungen und retrobulbärer Neuritis. Es wird subcutan und intramuscular verwendet. Die subcutane Appli­kationsart ist vorteilhaft vom Standpunkt des praktischen Arztes. I. v. Györffy: Über Aniseikonie. Nach einer geschichtlichen Einleitung stellt er den Begriff der Aniseikonie fest, wonach dieselbe eine durch ungleiche Netz­hautbilder entstehende funktionelle Sehstörung ist, welche sich hauptsächlich in asthenopisehen Beschwerden äussert. Im weiteren bespricht er eingehend die Ursache, die Besliinmung der Aniseikonie, ihre Rolle in der Aetiologie

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