Georg Lehner, Monika Lehner (Hrsg.): Sonderband 6. Österreich-Ungarn und der „Boxeraufstand” in China (2002)

Notwendigkeiten Oder Interessen: Das Settlement In Tianjin und der Bau der Quartiere in Beijing

Georg Lehner - Monika Lehner Regen-Saison und der bevorstehenden Nothwendigkeit, die bisherige Wohnung des Detachements den Chinesen zurückgeben zu müssen, verzögert werden könnte.2™ Kurz nach der Mitteilung, der Architekt aus Wien sei unterwegs, erhielt Czikann die Ermächtigung, sofort mit dem Bau des Offizierspavillions und der Umfassungsmauern zu beginnen.2400 Der Architekt legte eine „Beschreibung der Anlage“ vor, die seinem Übereinkommen mit der Ministerium des Äußern beigefugt war.2401 In dieser Beschreibung meint er zum Programm des Neubaus: Der Bau der k. u. k. Gesandtschaft erscheint auf einer Area von ca. 55 000 im Gesandtschaftsviertel der Stadt, in mehrere ihren Zwecken entsprechende Gebäude aufgelöst, enthalten. Dieselben situieren sich dermassen zum eigentlichen, schon durch seine Grösse hervortretenden Gesandtschaftspalais, dass sie ihm zu einer noch grösseren Wirkung verhelfen, ohne selbst an der architektonischen Durchbildung der HHStA, A R. F 6/28, 6-Palais Peking-1/57, fol. 229', Czikann an MdÄ, Telegramm No. 38 (5 399, Chiffre), Peking. 15.5.1901. Ebenda, 6-Palais Peking-1/61, fol. 242', MdÄ an Czikann, Telegramm No. 22 (Erlaß No. 37 091/2 ex 1901), Wien, 11.6.1901. Ebenda, 6-Palais Peking-1/64, fol. 267'-279'. 617 Abbildung 32: Vorbereitungen in dem Gesandtschaftsgelände [vor] Audienz beim Kaiser von China, Peking

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