Sonderband 2. International Council on Archives. Dritte Europäische Archivkonferenz, Wien 11. bis 15. Mai 1993. Tagungsprotokolle (1996)

1. Session / Séance. Experiences gained, current Situation, future Prospects / Expériences acquises, Situation actuelle, Perspectives futures - Discussion / Interventions

1. Session/Séance: Discussion - Interventions Ich begrüße ganz besonders die Ankündigung von Herrn Peball zur Abhaltung von Seminaren, denn ich bin überzeugt, daß die Ausbildung jetzt eines der Haupt­probleme der Archive der ehemaligen sozialistischen Staaten ist, und ich darf bei der Gelegenheit auf das Symposium, das im kommenden Jahr in Ljubljana stattfmden wird, aufmerksam machen. Als Veranstalter fungiert die Sektion Ausbildung des Internationalen Archivrates, und auf der Tagesordnung werden - vor dem Hinter­grund der bekannten politischen Umwälzungen - die Fragen der Ausbildung in den ost- und südosteuropäischen Staaten stehen. Jerzy Skowronek: Je pense que ce modèle de coopération régionale est très inté­ressant et très fmctueux; qu’est-ce qu’on pense au sujet de cette nation qui ne parti­cipait pas entièrement mais seulement en partie, c’est à dire la Roumanie et l’Ukraine. Car dans le rapport qui a été publié il y a seulement une phrase, mais elle est très générale. Est-ce qu’il y aura des projets pour élargir cette coopération régio­nale, aussi à cette partie nationale roumaine, ukrainienne, et peut-être polonaise, bien sûr. Kurt Peball: Darf ich dazu eine Bemerkung machen, Herr Skowronek. Im An­schluß an das bereits erwähnte Projekt wird von Seite des Österreichischen Staatsar­chivs eine zweite Möglichkeit überlegt. Wir haben vor zwei Jahren mit Ungarn einen Archivaraustausch begonnen, und wir haben vor nicht allzu langer Zeit mit den russischen Archivaren eine ähnliche Vereinbarung getroffen; mit anderen Archiv­verwaltungen ehemaliger sozialistischer Länder wollen wir ähnliche Vereinbarungen verwirklichen. Das sind natürlich Projekte, die in der Praxis eines tiefen gegenseiti­gen Vertrauens bedürfen, denn es ist nicht damit getan, einfach Personen für zwei oder drei Wochen von Wien nach Budapest - oder umgekehrt von Budapest nach Wien fahren zu lassen. Leopold Auer: Darf ich vielleicht ergänzend zur Frage von Herrn Skowronek etwas sagen. Wenn dieses angekündigte Seminar realisiert werden kann - wir hoffen natürlich, daß das der Fall ist -, so haben wir für diesen Fall bei der Planung selbst­verständlich daran gedacht, daß der Begriff der Nachfolgestaaten nicht zu eng gefaßt wird; unser Angebot an Mitarbeit seitens Polens und der Ukraine war also von An­fang an vorgesehen, die ja tatsächlich auch formal, wenn auch nur für kleine Gebie­te, zu den Nachfolgestaaten gehören. Pia Maria Rinaldi Mariani: Je voudrais commenter le fait que depuis le début de la conférence il me semble qu’il y a trois niveaux de coopération qui se ont été identifiés. Premièrment, ce sont les institutions archivistiques. Si elles travaillent ensemble en tant que représentantes des gouvernements, en tant que représentantes officiels de leur pays, alors elles peuvent aboutir à quelques résultats. Il y a en plus une chose qui a été évoquée à propos de la conférence de Maastricht, c’est-à-dire de la coopération entre les individus qui sont bien entendu des professionels et qui peu­vent échanger des idées, mais qui ne peuvent pas, sur le plan des réalisations prati­ques, aboutir tout de suite à des résultats. Le troisième niveau qui vient d’être évo­74

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