Sonderband 2. International Council on Archives. Dritte Europäische Archivkonferenz, Wien 11. bis 15. Mai 1993. Tagungsprotokolle (1996)

3. Session / Séance. Sharing of Experience and Exchange of Staff / Partage d’Expériences et Echange des Personnes - Discussion / Interventions

3. Session/Séance: Discussion - Interventions schlage gemacht werden, sollen diese offen diskutiert werden; ich kann hier nur als Katalysator wirken, und nur insofern die Frage nach den Kosten und der praktischen Benützbarkeit dieses Networkings stellen. Joze Zontar: Im Rahmen meiner Lehrtätigkeit stieß ich immer auf das Problem, daß die Menge und Verschiedensprachigkeit der einschlägigen Literatur nicht in den Griff zu bekommen ist. Für mich wäre besonders wünschenswert, eine Auswahl­bibliographie für jene, die sich mit den rechtlichen Fragen beschäftigen, oder für jene, die sich mit technischen Fragen auseinandersetzen, zu erstellen. Kenneth Hall: Just to go back to what our Sloven colleague was saying there. One of the things that one was calling for was trying to join up the different centers, was exactly what he is talking about, which is a basic bibliography, but a basic anno­tated bibliography. It is no use having a series of bibliographical references unless you have a summary of what each one is doing and then you can work out whether or not you need access to it. Just one of the small and perhaps frivolous point, and that is that even when the dictionary of archival terminology goes into another edition, it would be very helpful, if they included the gender of the nouns that are cited in there. Otherwise it makes it rather difficult to use in any meaningful way. Hermann Rumschöttcl: Kenneth Hall hat zur Bibliographie eigentlich das We­sentliche gesagt, das ich auch betonen wollte. Bei der Vernetzung oder bei der ins Auge gefaßten Vernetzung der vorhandenen Informationszentren zur Archivwissen­schaft in Spanien und anderswo gibt es ebenfalls die Gefahr, daß wir bei der Lösung dieses Problems vom Angebot ausgehen, und nicht vom Bedarf. Ein erster Ansatz wäre die Frage zu beantworten, was brauchen die Archivare wirklich an Information, wie kann redundante Information, die im Angebot vorhanden ist, so frühzeitig aus­geschlossen werden, sodaß bibliographische Nachweise handhabbar, praktisch, praxisorientiert sind Folgendes ist m. E. ganz wichtig, auch für diese Arbeitsgruppe: man muß vom Benutzer ausgehen und nicht von dem, was da ist, und man soll nicht dokumentie­ren, wie vielfältig und wie ungeheuer zahlreich die archivwissenschaftliche Produk­tion auf der Welt ist. Zum zweiten, abgesehen von der Beurteilung der bibliographie raisonnée (inhaltliche Wiedergabe und Einordnung in den Stand der Forschung), ist es wichtig, anzugeben, wo diese Literatur im Original wirklich auch greifbar ist. Bibliographien zum Thema Archivbau, die in Mitteleuropa verbreitet werden und Nachweise aus chinesischer Fachliteratur bringen sind im Grunde sinnlos und führen sich selbst ad absurdum. Miljenko Pandzic Darf ich dazu zwei Vorschläge machen. Vielleicht ist es möglich, auf regionaler Basis einen Führer für die Militärgrenze zu machen - wir haben darüber schon ausführlich mit Kollegen in Österreich gesprochen. Das kann für die Militärgrenze in Kroatien oder auch in Bosnien sein, und das hätte jetzt auch Aktualität, nachdem jetzt leider ein größeres Interesse in der ganzen Welt für dieses Gebiet vorhanden ist. 275

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