Puntigán József - Puntigán Tünde: A losonci református temető - Notitia Historico-Ethnologica 3. (Komárom-Dunaszerdahely, 2003)

Német nyelvű összefoglaló

Der evangelisch-reformierte Friedhof in Losonc Zusammenfassung Der Friedhof ist die Geschichte selbst. Besucht man ihn dort, wo die Stürme der Geschichte regelmäßig ihr Unwesen trieben und Vieles verweht, ver­nichtet hatten, kann man den Friedhof als eine historische Fundgrube betra­chten. Die Stadt Losonc - Lučenec, einst wirtschaftliches, gesellschaftlich­kulturelles Zentrum des Neograder Komitats ist ein solcher Ort! Der Friedhof der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde von Losonc wurde wahrscheinlich im 17.Jh. auf einem Hügel außerhalb der Stadt errichtet. Der älteste von den bestehenden Friedhöfen bildet gegenwärtig einen Teil des städtischen Zentralfriedhofes. Es ist der einzige Friedhof der Stadt, der nie einen Zaun hatte und so war und ist auch heutzutage den van­­dalischen Grabschändern ausgeliefert. In der Gegenwart verschwinden hier viele alte Grabstätten und Grabsteine zufolge der neu angefangenen Beerdi­gungen. Mehrere von den inzwischen verschwundenen Grabsteinen konnten die Autoren der vorliegenden Arbeit noch dokumentieren, die Grabinschriften in ihre Liste aufzeichnen. Die ursprünglich nur als ein Verzeichnis der Grabin­schriften geplante Sammlung ist somit zu einer wertvollen historischen Doku­mentation geworden. Es ist etwas Einzigartiges in der Geschichte der Stadt, da zum erstenmal versucht wird eine vollständige Dokumentation eines Fried­hofes zu bieten, mit der Aufzeichnung der persönlichen Angaben der Verstor­benen und einer Analyse der Grabsteine, was sowohl die Formen und Sym­bolik, als auch die inhaltliche Seite der Inschriften betrifft. Die Einleitung ist eine kurzgefasste Geschichte der Stadt Losonc. Es wird darauf hingewiesen, dass die Stadt seit ihrer Entstehung, geographisch und etnographisch gleichermaßen an der slowakisch-ungarischen Sprach­grenze lag. Die Auswirkungen dieser Lage waren immer spürbar, zum Vorschein kamen sie aber erst an geschichtlichen Wendepunkten. Die beiliegenden statistischen Tabellen dokumentieren die ethnischen und kon­fessionellen Veränderungen im Laufe der Zeit. Ein selbständiges Kapitel behandelt die Geschichte der evangelisch-re­formierten Kirchengemeinde. Die Stadt Losonc war und ist in ethnischer und konfessioneller Hinsicht mannigfaltig. Neben der römisch katholischen und den beiden protestantischen Kirchengemeinden wurde Anfang des 19. Jh. auch die jüdische gegründet. Im 20. Jh. erschienen auch andere, kleinere Kirchengemeinden in der Stadt. Im Rahmen der Verbreitung des Protestantismus in dieser Region, bekannte sich die Mehrheit der Bewohner der Stadt - laut Überlieferungen bereits 1590, spätestens aber 1608- zu dem helvetischen Glauben. Die ursprünglich katholische, bzw. evangelisch-lutherische Kirche übernahm und renovierte die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde. Die Stadt wurde

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