Puntigán József - Puntigán Tünde: A losonci református temető - Notitia Historico-Ethnologica 3. (Komárom-Dunaszerdahely, 2003)

Német nyelvű összefoglaló

310 Zusammenfassung 1849 niedergebrannt und die Kirche musste wiederaufgebaut werden. Auf die Spitze des hohen, schlanken Kirchenturmes wurde ein Windhahn ange­bracht. Dieser Kirchenturm wurde zur Dominante der Stadt Losonc. Nach dem 2. Weltkrieg übernahmen die staatlichen Behörden die Kirche. Sie ist nicht im Besitze der Kirchengemeinde. Nach vorhandenen Angaben ist es anzunehmen, dass der erste Friedhof der Stadt sich in unmittelbarer Nähe dieser Kirche befand. Ein Kapitel gibt Übersicht sowohl über die nicht mehr existierenden, als auch über die gegen­wärtigen Friedhöfe der Stadt. Unter den vier hiesigen Friedhöfen ist der städtische Zentralfriedhof am größten. Da das Losoncer Judentum fast völlig vernichtet wurde, finden Beerdigungen in den zwei jüdischen Friedhöfen nur selten statt. Sie wurden vom Vandalismus auch betroffen, aber dank der Umzäunung sind die umgestürzten Grabsteine wenigstens im selben Friedhof geblieben, im Gegenteil zu den zahlreichen verlorengegangenen Grabsteinen des ev.ref. Friedhofes. Ein Kapitel stellt den ev.ref. Friedhof vor, indem es neben dies­bezüglichen historischen Angaben den aktuellen Zustand desselben beschreibt. Es führt den Leser zur Bewusstmachung der Unterschiede der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es geht vor allem um die Vergangen­heit, als die damaligen verantwortlichen Leiter der Stadt, wie auch die tatkräftigen Bürger ihr Bestes taten, um im Friedhof eine würdige Gedenkstätte den dort ruhenden Mitbürgern zu schaffen. Es wird aber auch darauf hingewiesen, dass in jüngster Vergangenheit und auch Gegenwart infolge des Vandalismus und mancher unangemessenen Maßnahmen Gräber, Grabsteine, Grabmälervon hohem geistigem Wert vernichtet wurden. Die Ruhestätten von bedeutenden Persönlichkeiten der Stadt sind für immer verschwunden. Und was die Zukunft betrifft, wenn es so weitergeht, wird ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte der Stadt zum Opfer fallen. In diesem Friedhof ruhen nämlich Persönlichkeiten deren Bedeutung den Rah­men der Stadt, oft auch der Region weit überschreitet. Um nur die bekann­testen zu nennen: Pál Ráday, József Kármán, Károly Sükey, Gyula Szabó, Oszkár Winkler, und die Angehörigen der Familie Szilassy. Ein kurzes Kapitel beschreibt den Vorgang der Bestattung, wie es in der ev.ref. Kirche üblich ist. Die 2222 vorliegende Arbeit behandelt ihren Gegen­stand nicht aus ethnographischer Sicht, jedoch werden diesbezügliche Hin­weise kurz zusammengefasst. Den Kern der Arbeit bildet die Bearbeitung der aufgezeichneten Grabin­schriften und anderen, mit dem Friedhof zusammenhängenden Angaben, die alle EDV-verarbeitet, und in einer, von den Verfassern ausgebildete Datei gespeichert wurden. Der Computer hat bei der Zusammenstellung der ver­schiedenen tabellarischen Ausweise eine wesentliche Rolle gespielt. Es ist ein Beweis dafür, wie die EDV-Technik auch bei solchen Arbeiten gute Dien­ste leisten kann. Bei den meisten Grabinschriften und Grabsprüchen ist eine Mannig­faltigkeit der verwendeten sprachlichen Mittel festzustellen. Unter den älteren gibt es auch archaische, die als Träger von wertvollen Informationen betrachtet und verschiedenartig bearbeitet werden können. Neben den herkömmlichen Angaben (Name des Toten, Geburts- und Todesdatum) geben

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