Sárospataki Füzetek 16. (2012)

2012 / 3-4. szám - TANULMÁNYOK - Jacob J. Doedens: A sétiták erkölcstelen utódai: az 1Móz 6,1-4 sétita-értelmezésének eredete

Bibelstellen auf Grabsteinen im Norden df.r Niederlande zuerst den Namen, später auch das Geburts- und Todesdatum auf Niederländisch hinzu. Nach dem Zweiten Weltkrieg nimmt gerade der Anteil der hebräischen Sprache ab, bis schließlich nur der Name und die Abkürzungen am Anfang und Ende des Textes auf Hebräisch geschrieben sind und häufig nicht einmal der Name. Auch Grabsteine auf jüdischen Friedhöfen sind häufig auf beiden Seiten beschrieben. Während auf Kirchhöfen und allgemeinen Friedhöfen die Rückseite für ein Gedicht oder ein Bibelzitat oder eine Darstellung verwendet wird, ist auf jüdischen Friedhöfen die Rückseite für einen Text auf Niederländisch reserviert, eventuell begleitet von einem Sinnbild. Wenn beide Seiten beschrieben sind, stehen nur die biografischen Daten auf Niederländisch auf der Rückseite, der Haupttext auf Hebräisch steht auf der Vorderseite. Auf jüdischen Grabsteinen wird die Bibelstelle fast ausschließlich auf Hebräisch zitiert3 und steht daher nur auf der Vorderseite des Steins. Wenn die Bibelstelle nicht im Haupttext aufgenommen worden ist, findet man sie unter dem Oberrand des Grabsteines und bei einem Rundbogen folgt das Zitat der Linie des Oberrandes. Bei den ältesten sephardischen Grabplatten wird die Bibelstelle nicht geschrieben, sondern abgebildet. Beispiele findet man auf dem Friedhof in Ouderkerk aan de Amstel. Bibelstelle abgebildet: Ouderkerk aan de Amstel (sephardischer Friedhof). 3 Ich kenne nur eine Ausnahme: eine Grabplatte in Assen (ASN-158), auf der die Bibelstelle sowohl auf Hebräisch als auf Niederländisch zitiert wird. 2012/3-4 Sárospataki Füzetek 65

Next

/
Oldalképek
Tartalom