Sárospataki Füzetek 14. (2010)

2010 / 3. szám - TANULMÁNYOK

Enghy Sándor lem58 und verwirklicht das selige und herrliche Dasein,59 das Leben in vollendeter Gemeinschaft mit ihm. Zusammenfassung Es ist möglich, dass der Mensch bei YHWH Geborgenheit findet. Auf dem Weg zu dieser Geborgenheit befinden sich Hindernisse. Die grössten Hindernisse sind im Menschen selbst vorhanden. Wenn YHWH das Licht bildet, die Finsternis schafft, Frieden wirkt und das Unheil schafft (in inni Eibö női? KTO! YiK "KV - Jes 45,7), hat er als Urheber Macht über alle Kräfte der Innen- und Aussenwelt, die die Verborgenheit bei ihm verhindern. Hindernisse gibt es auch in der Aussenwelt, die verhindern, dass der Mensch an YHWHs Macht glaubt. Es ist eine Tatsache, dass in der Endzeit der Mensch bei YHWH Verborgenheit findet und der ganze Kosmos auch durch sein Urteil zur Harmonie gebracht wird. Bis sich die endgültige Harmonie verwirklicht, gibt es Momente, in denen YHWH dem Menschen nahe kommt. Auf die Erfahrung der Nähe YHWHs folgt der Niedergang, der als Fundament dient, worauf das Neue gebaut wird. Je mehr der Mensch aus einem Übergang von der Niederlage in die Erneue­rung lernt, desto harmonischer kann er die nächsten Übergangsphasen erleben, und dazu beitragen, dass das Neue nicht gegen seinen Willen aufgebaut wird. Je mehr positive Lehren man aus dem Übergang von der Niederlage in die Erneue­rung zieht, desto glaubhafter kann er mit seinem Leben die anziehende Kraft der Verborgenheit bei YHWH bezeugen. 58 „I will not enter the heavenly J emsalem until I can enter the earthly Jerusalem ... Jerusalem has a ... companion (or prototype) in heaven” — Seder Mo'ed Volume IV Ta'anith i. m. 5a. 16. 59 „Die zukünftige Welt gehört Israel und seinem Gotte allein. Wie immer die Formen des Daseins im Olám habbá ... gedacht werden, jedenfalls steht fest, dass dieses Dasein ein seliges und herrli­ches ist, weil ein Leben in vollendeter Gemeinschaft mit Gott.” — Jüdische Theologie auf Grund des Talmud und verwandter Schriften 401. 32 SÁROSPATAKI FÜZETEK 2010/3

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