Fazekas Rózsa: Gróf Károlyi György naplófeljegyzései 1833–1836 - A Szabolcs-Szatmár-Bereg Megyei Levéltár Kiadványai II. Közlemények 26. (Nyíregyháza, 2003)

Függelék - A naplófeljegyzések német nyelvű szövege

hinter diesem Ort fängt der Schnee an, der zu Zeiten auf bis im Ort selbst fällt. Links von Nicolosi sind 2 kleinere Berge, Monte Rossi genannt, die sehr gut kultiviert sind, und von denen man eine herrliche Aussicht auf die Ebene von Catania genießt. Noch ungefähr einer Stunde Wegs, nachdem wir Nikolosi verließen, kamen wir in den sogenannten Bosco, einen Eichenwald von mittelmäßiger Größe, doch sehr schütter bewachsener Eichenwald, der den ganzen Unterteil der Berges umgibt, und an dessen Ende die Casa del Neve, eine kleine Hütte von Steinen zusammen­getragen liegt. Da der obere Teil des Berges noch immer mit Nebel bedeckt war, dachten wir, besser unseren Weg gegen Catania wieder anzutreten, was wir auch lange vor Sonnenuntergang erreichten. 13. Februar. Bevor wir Catania verließen, gingen wir das Benedictinerkloster anzusehen, welches eines des merkwürdigsten Gebäude, dessen Garten gewiß, der schönst gelegen, den man sich nur denken kann. Der Weg von Catania nach Lentini ist öde. Das alte Leontium gewährt wenig Interessantes, ausgenommen, daß mich die Ebene von Catania ganz auf unsere Steppen in Ungarn errinerte, dieselbe Art Land, wenig kultiviert, viel Sand und keine Straßen. 14. Februar. In Lentini war die Unterkunft äußerst schlecht, und wir waren sehr froh, bei einem heiteren Morgen unsere Reise fortsetzten zu können. Der Weg oder vielmehr der Pfad für Saumtiere ist äußerst, schlecht. Die Gegend sehr steinig, doch mitunter geben fruchtbare Täler, die schönen Oleander, die wild an den Strömen und längs den Bächen wachsen, und die Menge Myrten, die mit ihrem grünen Gebüsch recht angenehm, mit den grauen Felsen abstehen, eine angenehme Abwechslung. Wir ritten den ganzen Tag, ohne auf einen Ort zu stoßen, außer die Faste Augusta, die am Ufer des Meeres liegt, und die wir von weitem sahen. War hielten auch auf freiem Felde bei einem Bache an, um unsere Tiere zu füttern, und setzten unseren Weg nach Syracusa fort, wo wir um 5 Uhr ankamen. Ich gestehe, ich hatte mir eine ganz andere Idee von diesem Orte gemacht, statt der alten Hauptstadt Siziliens, den Sitz des Tyrannen Dionüsziosz, den Ort, den Cicero die schönste Stadt Griechenlands nennt, eine moderne Festung mit mehreren Außenwerken und 7 Toren zu finden. Sämtliche Reisebeschreibungen geben so viel détailes, und beschreiben die Stadt und noch vorhandene Altertürme so gut, daß ich mich genauerer Beschreibung enthalten will.

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