Fazekas Rózsa: Gróf Károlyi György naplófeljegyzései 1833–1836 - A Szabolcs-Szatmár-Bereg Megyei Levéltár Kiadványai II. Közlemények 26. (Nyíregyháza, 2003)

Függelék - A naplófeljegyzések német nyelvű szövege

gegenüber des Ernas liegt. Ich war von der Schönheit dieser großartigen Ruine höchst angenehm überrascht, und es ist das Schönste und das Interessanteste, Avas bis jetzt in Sizilien gesehen habe, merkwürdig ist es, wie höchst akustisch dieses Theater gebaut war. Unser Führer stellte sich auf die Bühne, und wir gingen auf den höchsten und entfernsten Punkt, und hörten jedes Wort, das er halblaut sprach, so zwar ein jedes Stück Papiers, das er zerriß, konnten wir den Laut ganz deutlich vernehmen. Als wir die herrliche Aussicht hinlänglich bewunderten, stiegen wir hinab nach Jardini, um unsere Pferde zu besteigen, und unseren Weg nach Catania fortzusetzen, wo wir abends um 7 Uhr ankamen. //. Februar. Die heutige Nacht war mit einem der fürchterlichsten Stürmen begleitet, durch den shirocco di Levante verursacht, und das die Einwohner terremoto di mare nennen, im Hafen selbst gingen 5 Schiffe und 7 Menschen zu Grunde, und die See ist heute noch so stürmisch, daß die Brandung sich an den schwarzen Lavafelsen brechend turmhoch in die Höhe steigt, und eines der großartigsten Schauspiele, die ich je dieser Art gesehen habe, darbietet. Ich bin stundenlang den schwarzen Lavaklippen, die das Ufer bilden, gestanden, und habe dieses riesenhafte Schauspiel einer stürmischen See bewundert, bloß bedauernd, nicht zeichnen zu können, um mir eine Skizze dieses Gemäldes, das eines Salvatore Rosas Pinsel wert wäre, zu machen. Zum Glück hat der Herzog einen Maler mit, der mir eine Zeichnung hiervon verspach. Die Stadt ich ziemlich groß und regelmäßig gebaut, hat aber wenig Interessantes: das Museum Biscari, die Catedral, das griechische Theater, und ein antique(s) Amphitheater sind beiläufig interessanteste allhier, und da dieß alles in den guides beschrieben ist, übergehe ich es mit Stillschweigen. 12. Februar. Heute besuchten wir den Etna, daß heißt, soweit wir wegen dem Schnee gehen konnten, nicht ganz den halben Weg. Als wir des Morgens Catania verließen, sah bei heiterem Wetter der Gipfel des Etnas schön und großartig auf uns herab. Doch bald war die Herrlichkeit zu Ende, und wir sahen den übrigen Tag wenig oder gar nichts von Matiebelle, wie ihn die Einwohner zu nennen pflegen. Doch bin ich sehr froh, eine Idee von der Gegend und den Unterteilen des Berges zu haben, in den ich beinahe bis zur Casa del Neve, ungefähr den halben Weg vorgedrungen bin. Von Catania bis Nicolosi ist wenig Merkwürdiges, außer den verschiedenen Lagen der Lava, die nach und nach von rauhem Fels in fruchtbares Land verwandelt, und mit großer Mühe und Sorgfalt kultiviert werden. Nikolosi ist sehr schön gelegen, und unmittelbar

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