Szabolcs-Szatmár-Beregi levéltári évkönyv 14. (Nyíregyháza, 2000)

Rezümék (angol, német)

kaufte sich von der gutsherrlichen Obrigkeit im Jahre 1803 für 320.000 Forint von den Dessewffys, dann im Jahre 1824 für 730.000 Forint im Wiener Wert von dem anderen Gutsherrn, von den Károlyis frei. Die Studie untersucht die Möglichkeiten, den Erbablösungsbetrag aufzubringen, durch die Analyse der Elemente der Zahlungsfähigkeit der Stadt und der Vermögensverhältnisse der Stadtbevölkerung. Der Magistrat der Stadt Nyíregyháza konnte bei der Erfüllung der im Vertrag festgehaltenen Verpflichtungen auf drei Quellen zurückgreifen: zum grßten Teil auf die Bevölkerung im Anteil ihres Vermögens auferlegte Sondersteuern, auf die sog. Erlössteuer, die Einzahlung dieser erstreckte sich auf lange Jahre, sogar auf Jahrzehnte. Rasch und zu größeren Summen konnte die Stadt nur durch Kredite herankommen. Die Kreditwürdigkeit der Gemeinschaft beweist, daß z.B. im Jahre 1803 160.000 Forint, 1808 186.276 Forint, und in den Jahren 1824-1826 über 550.000 Forint als Kredit aufgenommen hat, bei einem üblichen Zinssatz von 5-6 %. Die dritte Quelle wurde durch das Einkommen von den ansehnlichen Liegenschaften der Stadt gesichert. Die Stadt nutzte die bei der Neubesiedlung gewährten Möglichkeiten lange Jahrzente hinaus gut. Dadurch entstand für die vorwiegend aus freizügigen Hörigen bestehenden Gemeinschaft die Möglichkeit, sich für das Geld der Gemeinschaft von der gutsherrlichen Obrigkeit freizukaufen. All das wird durch die Anlagen der Studie, durch die Quellen aus dem Jahre 1824 — Vermögensnachweis der Stadt, Vermögensfähigkeit der Einwohner als Teil der Steuerkonskription für die Erlössteuer — bekräftigt. CSABA KATONA Badegäste in Balatonfüred (unter besonderer Berücksichtigung des Komitats Szabolcs und der Stadt Nyíregyháza) Balatonfüred war im 19. Jahrhundert einer der bekanntesten Badeorte in Ungarn, der von Badegästen aus allen Teilen des Landes aufgesucht wurde. Als eine der wichtigsten Quellen für den Besucherverkehr sind die Badelisten mit dem Wohnort und Beruf der Badegäste zu bewerten, von denen in der Zeitspanne von 1840 bis 1916 insgesamt aus elf Jahren das ganze Badesaison abdeckende Badelisten überliefert wurden. Der Kreis der Badegäste in Füred wurde dadurch bestimmt, daß während der ganzen untersuchten Periode Füred zu den teuersten Badeorten in Ungarn gehörte, aber auch der Umstand, daß der Verkehr nach Füred ganz bis zum Ausbau der Eisenbahnlinie durch die sehr schlechten Straßenverhältnisse ziemlich umständlich und langwierig war. Es hatte einerseits zur Folge, daß die Besucher des Bades meist von die besser Bemittelten waren, bzw. daß sie größtenteils in Transdanubien oder Buda, Pest bzw. Budapest wohnhaft waren. Trotz alledem stieg die Zahl Besucher besonders in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts, bzw. um die Jahrhundertwende aus den östlicheren Regionen des Landes, so auch aus Szabolcs. Zahlenmäßig waren die Gäste aus Szabolcs in keinem der untersuchten Jahre sehr viele, aber ihre Anwesenheit beweist, daß Füred ein in ganz Ungarn bekannter Badeort war. Bei der Untersuchung der Gäste aus Szabolcs erwies sich, daß ihre überwiegende Mehrheit Einwohner der zur bedeutendsten Stadt des Komitats gewordenen Nyíregyháza war, die meisten von ihnen zu der geistigen-wirtschaftlichen­politischen Elite der Stadt gehörten: gutsherrlicher Adelige, jüdischer Großhändler, Bürger waren unter ihnen gleichermaßen auffindbar. Das Komitat Szabolcs fügt sich also organisch in das von der Forschung über die Gesamtheit der Badegäste aufgezeichnete Bild hinein.

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