Császár István - Soós Viktor Attila: Der ungarische Tarsitius. Das Leben und Martyrium von János Brenner, 1931-1957 (Szombathely, 2003)
Skizze über die Verfolgung der katholischen Kirche in Ungarn (1945-1957)
leuchtete. Tibor entschuldigte sich, es sei so spät und man warte auf ihn zu Hause und er verabschiedete sich von dem Kaplan. Dieser kannte den Ort, wo er hin musste, und ließ deshalb Tibor gehen. (Dieses Obenerwähnte ist die Aussage von Tibor in der Verhandlung als Vorwand, um sich zu rechtfertigen.) In der Hinterlassenschaft von János Brenner hat man ein Bild gefunden. Der Maler ist Emonds, der Titel heißt: Versehgang in einer Winternacht. Auf dem Bild ist in der Ferne ein Dorf mit einer Kirche zu sehen. Der Pfarrer des Dorfes geht in der Begleitung eines älteren Mannes, in der Hand das Altarsakrament haltend, zu einem Kranken. Kaplan Brenner behütete dieses Bild bis zum Tod, als ob er in diesem Bild sein Schicksal vorausgeahnt hätte. Im Nachgehen des vermutlichen Weges des Martyriums von János Brenner erinnerte sich Vincenza Erzsébet Kurucz an die Geschehnisse: ,,80-100 m entfernt von der Kirche und dem Friedhof gab es eine Zaunhecke. (Damals gab es keinen Wald hier in der Der Weg des Martyriums 73