Kerényi Ferenc szerk.: Színháztudományi Szemle 29. (Budapest, 1992)

IDEGEN NYELVŰ ÖSSZEFOGLALÓK

BEATRIX SCHÖNAU vergleicht in ihrem philologischen Kleinessay, Einige Gedanken über das Drama Laodameia von Mihály Babits, in Kenntnis des japanischen No-Thea­ters das 1910 geschriebene lyrische Drama mit der Struktur des No, und findet auffallen­de Entsprechungen der Konstruktion, obwohl hier kein unmittelbarer Einfluß beweisbar ist — als Grund der Parallelität können bloß die dichterische Affinität und Formenemp­findlichkeit des ungarischen Dichters angedeutet werden. Jedenfalls kann man das Drama auch auf No-Bühnen aufführen. Anhang (Theatergeschichtliche Dokumente) SÁNDOR ENYEDI veröffentlicht in seinem Aufsatz Dokumente aus der ersten Epoche der Schauspielkunst zu Kolozsvár einige Briefe und Aufzeichnungen über die Theater­aufführungen aus der Zeit zwischen 1802-1820. Den Anlaß dazu bietet der zweihundert­ste Jahrestag der siebenbürgischen ungarischen professionellen Schauspielkunst im De­zember 1992. GÁBOR SZIGETHY veröffentlichte eine Auswahl aus den Briefen der Schauspiele­rin Mária Mezei (1912-1983). Die sieben Dokumente wurden zwischen 1952 und 1968 verfaßt, und die Adressaten sind der Minister für Volksbildung und Theaterdirektoren. Einerseits sind sie (mit den Worten des Theaterhistorikers, der das Manuskript veröffent­lichte) "die Schriften einer bittenden, flehenden, leidenschaftlich fordernden, schlechtge­launten und traurigen Schauspielerin", und so Memoiren einer künstlerischen Laufbahn. Andererseits sind sie aber auch Dokumente eines Kampfes, der zwischen der Künstlerin und den amtlichen Stellen vor sich ging — und zwar in einer Epoche, "die, wie wir glauben möchten, endgültig vorbei ist".

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