M. Császár Edit: Színháztörténetünk társadalomtörténeti összefüggései (Színházi tanulmányok 12., Budapest, 1965)

Akikért mindez történt: a nézők

1837 eröffnet. Nachher wurden die Bedingungen der ungari­schen Spielleitung bis 19O8 grundlegend von diesen drei Gebäuden bestimmt. In der vorherrschenden Regiekonzeption ist von den vierziger Jahren an, nebst schöner ungarischer Bühnenspräche , die realistische Dekoration und seit der Machtergreifung der Elektrifizierung, die Wirkungsbeleuch­tung inbegriffen. Gleichzeitig wurden auch die schau­spielerischen Interpretationen von denselben determiniert. Seit dem Zeitalter der Romantik gewann nebst der Bühnen­sprache auch die Ausdruckskraft der Bühnenbewegung eine Bedeutung und wichtiger wurde die Rolle der Mimik. Auf das Publikum des XVIII. Jahrhunderts übte das Theater in erster Reihe als eine patriotische Pflicht oder als ein Gesellschaftsereignis eine Rückwirkung aus. Zu Be­ginn des XIX. Jahrhunderts fängt die ungarische Bühne an, sich dem Leben desselben anzuschliessen. Das Publikum kann sich als Beamter, in positivem und negativem Sinne, als Brief Schreiber, als Theaterfreund-Grossherr, als mit dem Theater zusammen lebender und schaffender Künstler offen­baren. Eine viel schwerere Aufgabe ist die Ergreifung der seitens des Publikums vom Theater gebildeten Vorstellung und der Wirkung des Theaters auf das Publikum, wenn es sich um ein naives Publikum handelt. Sogar der, infolge Berufs sich mit Literatur nicht befassende, gebildete Bürger berichtet auch nur selten von seinen Theatererleb­nissen.Auch heute tut er es nicht - ein halbes oder ganzes Jahrhundert zuvor tat er es noch weniger. Hie und da zeugt verschämt ein Vorname, welche von der Bühne aus populär wurde, wie zuerst die Malvina und die Rosina, dann die Melinda, der Ádám, die Kornélia, die Nora und die Hedda, am Anfang des XX. Jahrhunderts nebst Csongor und Tünde die Riza, von der Wirkung der Bühne. Es gibt jedoch auch unter den gross-, mittel- und kleinbürgerlichen Schichten reagierende Elemente. Ihre Zahl wächst symmetrisch mit dem Wachsen der Urbanen

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