F. Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 1998/2. szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 1998)

MŰHELY - Katalógus

der Stein diente nach dem Umbau des Turms oder der Empore als Weihwassergefäß. Das Käupferstein und die dazu gehörende Basis aus Sandstein, bzw. die kleineren walzen- und vieleckförmigen Säulenschftfragmente stammen wahrscheinlich aus der ersten Bauperiode der Kirche. Die Bearbeitungstechnik und Formgebung, sowie das Motiv verweisen das Käupferstein in den Stilkreis von Dombó, Zselicszentjakab, der Krypta von Dömös, doch ist es viel provinzieller. Demgemäß können wir das Käupfer­stein nicht früher datieren, als vom Ende des 11. oder vom Anfang des 12. Jahrhunderts Die aus demselben Sandstein gehauene, attizisierende, mit prismenartigen Eck­schmuck versehene Säulenbasis läßt mit ihrer Formgebung dieselbe Zeitzone ver­muten. Der ersten Bauperiode läßt sich auch die bereits erwähnte Kalksteinbasis (Kat. 18.) zusammen mit den kleineren Säulenschäften mit 14-15 cm Durchmesser, sowie die aus der Verfallschicht ausgegrabenen Formziegel, die vermutlich Bestandteile der früharpadenzeitlichen Säulen der Kirche waren, zu schreiben. Die kleinere Säule war aus Zwickeln gemauert, den quadratischen Kern der größeren umgaben Formziegel mantelartig. Unter den Formziegeln kamen zahlreiche zum Vorschein, die zu Saulenhälsen und Basen gehörten, bzw. zu einfach gegliederten Kapitellen. Von späteren Bauarbeiten im Gebiet des Klosters zeugt lediglich ein einziger gotischer Gesimsstein (Kat. 23.). Ein zu dem mit Halbkreis- und Spornglied verzierten und mit roter Ockefarbe bemalten Stein gehörendes Paarstück kam 1997 in einem nahgelegenen Gehöft zum Vorschein, während im Hof eines anderen Gehöfts eine Kalksteinplatte der Kirche liegt. Erwähnungswert ist die aus der Grabung stammende große Anzahl von rotmar­mornen Bodenplattenfragmenten, von denen einige an der Seite glattgemeißelt waren. Einzelne Stücke dagegen waren in sekundärer Verwendung in den Fußboden verlegt, war doch ihre grobbearbeitete Fläche glett gewetzt. Im Gebiet des Klosters wurden mehr als 300 Gräber erschlossen, doch sind sehr wenige, als Grabplatten - bruchstück bestimmbare Fragmente vorhanden und auch diese sind recht verstümmelt. Einzelne Fragmente stammen von einer abgeschrägten „prismenplatte" (Kat. 25.). Zwei weitere sind mit gotischen Majuskeln beschriftet (Kat. 27—28.). Bei der Grabung von 1995 kam auch ein Bruchstück der Deckplatte einer rot­marmorn Tumba zum Vorschein (Kat. 29.). Lajos BOZÓKI CARVINGS OF THE CHURCH IN CSONGRÁD-ELLÉSMONOS­TOR BUILT IN THE AGE OF THE ÁRPÁDS The archaeological excavations of the destroyed monastery of the Bór-Kalán family have been carried on since 1990. No written sources have remained from the founda­tion time. The monastery had been first mentioned in a document from 1306, when it

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