Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)

Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)

Zusammenfassung des modernisierten Themas mit den neueren Forschungsergeb­nissen der Denkmalpflege und Archäologie von Tibor Koppány. 37 Genau, wie die Kataloge und Zusammenfassungen des 19. Jahrhunderts, hat auch im Fall von den oben erwähnten Arbeiten des 20. Jahrhunderts die Denkmalpflege, unter deren Rahmen der Anspruch auf solche Untersuchungen auftauchen konnte, die im Laufe der Wiederherstellungen und Lokalforschungen immer vermehrene Kenntnisse hätten zugleich zusammengesammelt werden können, eine sehr bedeutende Rolle gespielt. Im letzteren Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts wurde auch das von sich mit dem Mittelalter beschäftigten ungarländischen Kunst- und Baugeschichte, und Archäologie überschritten. 1994 wurde von der Ungarischen Nationalgalerie im Rahmen einer großangelegten, von Imre Takács, Árpád Mikó und mit der Mitteilung mehrerer Fachleuten organisierten Ausstellung, die auch mit einem dicken Katalog unterstützt worden war, die Geschichte der mittelalterlichen Kunst schließlich im ganzen Transdanubien übersehen. 38 Der Erfolg des Katalogs und der Ausstellung haben Tibor Kollár darauf inspiriert, in einem unter Mitwirkung von zahlreichen Historikern, Archäologen, Kunsthistorikern veröffentlichten Studienband zu ver­suchen, in unserem Kunsgeschichte-Schreiben für einen weissen Fleck rechneten Bereich, die mittelalterlichen architektonischen, archäologischen, künstlerischen Denkmäler der südlichen Tiefebene und der zu dieser anschließenden Gegenden, der Komitaten Arad, Ternes und Syrmien [Szerémség]. 39 Die Arbeit hat den mittelalter­lichen geographischen und Besitzverhältnissen entsprechend eine die Grenzen überrei­chene Zusammenarbeit erwünscht und auch für die Einbeziehung von rumänischen, serbischen, kroatischen Fachleuten Gelegenheit gegeben. Die ziemlich rätselhafte - früher entweder im Mittelalter oder in den späteren Zeiten nie gebrauchte - Titelgabe der Ausstellung Pannónia regia versuchte zum Ausdruck zu bringen, dass im Begriff der römischen Provinz Pannónia, das sich im Mittelalter zeitweise auf das ganzen Ungarntum bezog, Transdanubien über eine aus­gezeichnete Rolle verfügte: im Laufe des Mittelaters die Sitze der königlichen Höfe, früher in Gran [Esztergom] und Altofen [Óbuda], dann Visegrád und Ofen, der Krönungsort und der wichtigste mittelalterliche Begrabungsort Stuhlweissenburg, eine ganze Reihe der vom König gestifteten Domkirchen und Klöster dem Landesteil einen ausgesetzten Platz sicherten - damit wurde die Daseinsberechtigung vom in diesem Zusammenhang noch unbekannten Attribut regia - „königlich" - begründet. 40 Die königlichen Sitze und Stuhlweissenburg - obwohl ihre Auswirkung ziemlich stark war - umgeben nur einen kleinen Winkel des von der Donau, dem Drau und der mittelal­terlichen westlichen Landesgrenze begrenzten Gebiets von Transdanubien, auch die königliche Städte von Transdanubien (bis auf die Sitze vor allem Ödenburg [Sopron], und zeitweilig Raab [Győr], die in der ungarischen Stadtentwicklung eine führende Rolle spielen, waren aber nur zwischen Ofen und Wien in der nördlichen Zone des Gebietes, im Bereich der Handelswege zu finden. 41 In diesem Teil stand auch ein Teil der auch als Kunstzentrum wichtigsten, königlichen Klöster, vor allem die noch am Ende des 10. Jahrhunderts von den Benediktinern gegründete Abtei von Pannonhalma, beziehungsweise das von den Zisterziensern in Pilisszentkereszt gegründete Kloster im Pilis Gebirge, das sich zwischen Altofen und Gran erstreckt, und als die Mitte des ungarischen Königtums medium regni benannt wurde, 42 wo sich auch die Propsteien von Altofen und Dömös befanden.

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