Détshy Mihály nyolcvanadik születésnapjára tanulmányok (Művészettörténet - műemlékvédelem 11. Országos Műemlékvédelmi Hivatal, 2002)

Igaz Rita: A veszprémi püspöki palota és interiurjei az építéskorabeli leltárak tükrében

14 Talán cékla? 15 [?] 16 Hostie 17 [?] 18 A sor kihúzva. 19 A sor kihúzva. 20 A sor kihúzva. 21 A sor kihúzva. 22 A sor kihúzva, majd az előző sorral összekötve és mellette: „H: fiscal gebfen]". Der Bischofspalast und seine Interieurs in Veszprém im Spiegel der zeitgenössischen Archive Rita Igaz Bis heute bestimmendes Element der Ansicht des Burgberges in Veszprém ist der auf den Grundmauern der mittelalterlichen Bischofsburg mit Einfassung der Bischofsvilla der Acsády zwischen 1765 und 1776 gebaute Bischofspalast. Sein Bauherr, Ignác Koller von Nagymánya war ein tridentinisch gesinnter, gebildeter und reicher hoher Geistlicher, der in Rom zum Doktor der Theologie wurde, er verwandte einen wesentlichen Teil der Einkommen seiner Diözese für den repräsentativen Ausbau seiner Residenzstadt. Der Meister, auf den für die Verwirklichung seiner Pläne die Wahl fiel, war einer, vielleicht der bedeutendste Architekt des dritten Viertels des 18. Jahrhunderts: Jakab Fellner. Zu dieser Zeit stand Fellner bereits seit fast zwei Jahrzehnten im Dienste der Esterházy Grafen. Seinen persönlichen, in progressive Richtung der künstlerischen Entwicklung zeigenden Stil entwickelte der Architekt aus der Synthese der Erfahrungen im direkten Kontakt mit zahlreichen bedeutenden Meistern - z.B. A. E. Martineiii, A. Pilgram oder N. Pacassi - sowie aus den modernen, in erster Linie französischen Architektur-Traktaten. Die Bischofsresidenz, Fellners Hauptwerk in Veszprém, ist ein prächtiges Beispiel dieser Bestrebung. Das U-förmige, zweigeschossige Gebäude ist mit seinen speziellen Glieder- bzw. Zierelementen und inneren Gestaltung ein repräsentativer Stadtpalast, der den französischen Schloss- bzw. Hotel-Typ der Mitte des 18. Jahrhunderts auf die ungarischen Verhältnisse adap­tiert. Für seine kunsthistorische Analyse muss die Bedeutung von zwei der weni­gen uns überlieferten Quellen hervorgehoben werden. Die eine ist eine 1773 nach dem Tod von Bischof Koller gefertigte Kammerregistrierung, die in erster Linie über die Innenausbildung der bis dahin fertiggestellten Räume Angaben von unschätzbarem Wert bietet. Die andere Quelle ist ein Inventar aus dem Jahre 1777, das zur Investitur des Nachfolgers, József Bajzáth von Pészak zusam­mengestellt wurde, und mit unglaublich präziser Angabe der Raumfunktionen und der detaillierten Aufzählung des Mobiliars uns ein Bild über die übliche Einrichtung eines zeitgenössischen Gebäudes von ähnlichem Volumen gibt.

Next

/
Oldalképek
Tartalom