Judit Tamás: Verwandte typen im schweizerischen und Ungarischen kachelfundmaterial in der zweiten hälfte des 15. jahrhunderts (Művészettörténet - műemlékvédelem 8. Országos Műemlékvédelmi Hivatal,1995)

Katalog

L: Unpubliziert. Unbestimmbare Bruchstücke: M: Gut geschlämmter, ziegelroter Ton, weiße Engobe, grüne Bleiglasur - mit Ausnahme von SLM AG 353, die nur weiß engobiert ist (Halbfabrikat?). ZG 11 75 79 [54] aus rosarotem, körnigem Ton, weiß engobiert und grün glasiert. S: Eckkacheln, aus einer Voll- und einer Halbkachel bestehend. Bei SLM 7399-12 an der Schmalseite senkrechter Steg; der hintere Teil in allen anderen Fällen nicht rekonstruierbar. R: Begleitmotiv unbekannt. Diamantmuster immer einzeln eingeritzt. E: Bruchstücke. G: Breite der Schmalseite bei SLM AG 353 9 cm (wobei quaderverzierte Hälfte des Vollblattes 9,5 cm breit), bei SLM 7399-12 und SLM 25 377-4 10,2 cm, bei LDA BW Bf KN 685 8 cm F(I): Zürich, Niederdorfstraße 70. (SLM AG 353) Zürich, Hotel Bellevue (SLM AG 392, SLM AG 12 120-121) Zürich, Limmat(?) (SLM AG 12 087) Wädenswil (ZH) (SLM 7399-12-14, SLM 25 377-4) Rüti (ZH), Prämonstratenserkloster, Brunnenkapelle (SLM 48 659) Konstanz (Deutschland), Schnetztor, Kreuzlingerstraße (LDA BW Bf KN 685) (Abb. 84) Zug, Seestraße 5-9. (ZG 11 75 79 [54]) L: KDM ZH Stadt II. 1949. 91.; Jahresbericht SLM 1954-1955. 35. (SLM AG 353) Bericht über die Verrichtungen der AGZ 1881-1882. 7.; 1887. 6.; 1888-1889. 6. (zu den Fundstellen Zürich - Hotel Bellevue und Zürich - Limmat, ohne konkrete Erwähnung der behandelten Typen) Ziegler 1968. 108. (Wädenswiler Bruchstücke) e. Friedrichskacheln Auf den hochrechteckigen Kacheln thront unter einem Kielbogen Kaiser Friedrich III., ein langes Faltengewand tragend, mit der Reichskrone auf dem Haupt und mit Zepter und Reichsapfel in der Hand. Vor seinen Beinen stehen drei Wappenschilde: auf dem ersten (von links nach rechts) der habsburgische Löwe(?), auf dem zweiten der Doppeladler (Römisch-Deutsches Kaiserreich), der dritte ist der österreichische Bindenschild. Im Hintergrund windet sich ein Schriftband. Variante A: M: Ziegel- bzw. grauroter Ton, grellgrüne oder graugrüne Bleiglasur, je nachdem, ob die Kacheln eine dünne, rosenfarbige Engobeschicht tragen oder überhaupt nicht engobiert sind. S: Leicht gestreckte Rechteckkachel mit undurchbrochenem Vorderblatt und halbzylindrischem hinterem Teil. Letzterer mit länglicher, oben abgerundeter Öffnung versehen. Zylindermantel wegen der besseren Haftung in der Lehm­wand waagerecht geriefelt. Textilabdrücke und Spuren der Lehmverkittung. R: Auf dem Schriftband mit gotischen Buchstaben der Name des Dargestellten: III KAISER • FRIDRICH •. Auf dem Kielbogen einige Krabben, in den oberen Zwickeln zwei spielende Affchen (?). Verschwommene Konturen. E: Die 7 Exemplare (wohl eine Reihe des Ofenoberkörpers) unversehrt oder aus Bruchstücken vollkommen zusammengesetzt.

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