Judit Tamás: Verwandte typen im schweizerischen und Ungarischen kachelfundmaterial in der zweiten hälfte des 15. jahrhunderts (Művészettörténet - műemlékvédelem 8. Országos Műemlékvédelmi Hivatal,1995)

Katalog

G: 19,6 x 16 cm, Tiefe des Halbzylinders: 7,2-8,3 cm F(I): Untervaz (GR) (SLM 11 376) (Abb. 86) L: Unpubliziert. Variante B: M: Gut geschlämmter, sandgemagerter, hellbraun gebrannter Ton, weiße Engobe, grasgrüne, abgewetzte Bleiglasur. S: Leicht gestreckte Rechteckkachel mit undurchbrochenem, etwas konkavem Vorderblatt (Ubergang zur Nischenkachel) und Rumpf. R: Entstellte, unleserliche Inschrift (oder nur ihre mißverstandene Nachah­mung?). Unter dem flachen Kielbogen die Imitation eines gotischen Netzgewöl­bes. In den oberen Zwickeln nur etliche hineinreichende Krabben. Äußerst ver­schwommene Konturen. E: Vorderblatt nur am Rand bestoßen, Rumpf fragmentarisch. G: 21,2 x 18,4 cm F(I): Schaffhausen, Geschenk aus Privatbesitz (MAHS 18 460) (Abb. 87) L: Strauss 1966. 43, 64. (Taf. 14/2) Holl 1975. 210. (Abb. 56) 2. Im mittelalterlichen Ungarn a. Rosettenkacheln Im von gotischem Rankenmuster umrahmten Innenfeld befindet sich eine Rosette, deren je fünf Blätter in zwei konzentrischen Kreisen angeordnet sind, und die mit einer Ranke und mit fleischigen Eckblättern umgeben ist. Variante A: M: BTM 85.322.1. aus grobgeschlämmtem, sandgemagertem, rosarotem Ton, weiß engobiert und grasgrün glasiert BTM 52.821. reduziert gebrannt, grau, unglasiert. S: Quadratische Blattkacheln mit Rumpf. R: Breiter, gekehlter, mehrfach gegliederter Rahmen mit gotischem Rankenast, dessen Blätter sich im Uhrzeigersinn schlingen. Von der Ranke her strahlen vier Eckblätter diagonal aus. Unter den Eckblättern winzige Blümchen, auf allen Seiten des quadratischen Innenfeldes in der Mitte kleine Rosetten. Außere Ro­settenblätter mit feinen Einschnitten verziert. BTM 85.322.1.: scharfe Konturen, bis ins kleinste Detail sehr fein bearbeitete Motive. Abdruck von BTM 52.821. weitgehend verschwommen, so daß gewisse Elemente der Verzierung (Einker­bung der Rosettenblätter, winzige Blümchen unter den Eckblättern) nicht mehr zu sehen sind. E: Vorderblätter fragmentarisch bzw. ergänzt, Rümpfe fragmentarisch. G: 22 x 22 cm F(I): Budapest, Königspalast von Buda (BTM 85.322.1., BTM 52.821.) (Abb. 28-29) L: Holl 1971/a 176. (Abb. 153-154) MoMT 1300-1470. 1987. 277. Variante B: M: Sandgemagerter, grobgeschlämmter, rosaroter Ton, weiße Engobe, erbsengrü­ne Bleiglasur.

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