Műemlékállományunk bővülése, új műemlékfajták (Az Egri Nyári Egyetem előadásai 1987 Eger, 1987)

Nováki Gyula: Őskori és középkori földvárak Magyarországon

abweiser. Über den Öffnungen der Brücke befinden sich an beiden Seiten Wasserspeier. Die Brücke ist auch noch heute eine bedeutende Verkehrsbaulichkeit, dementsprechend wurde diese mehrmals erneuert. Unter unseren Brücken, die mit Statuen geschmückt sind, ist die "Brücke des Gombár-Baches" hervorragend. Die Hauptverkehrsstrasse No. 2, die von Budapest durch Vác nach Balassagyarmat führt, überquert auf dem Gebiet von Vác den Gombár-Bach. Die auf dem Kreuzungspunkt stehende Brücke mit 2 Öffnungen, gebaut zwischen 1753 und 1758, ist eine der interessantesten unter unseren alten Brücken. Auf den Postamenten, die auf den Strompfeiler gesetzt sind, ste­hen 6 Statuen. Auf dem Pfeiler in der Mitte des Flussbettes, an der Seite des Wasserflusses steht eine Statue des Hl. Johannes Nepomuk, gegenüber eine Doppelstatue des Hl. Petrus und Paulus. Am Ende der Flügelmauer an der Südseite, die Statuen Hl. Judas Thaddeus und Hl. Venentius, an den nördlichen Flügelmauerenden schmücken die Brückenköpfe Hl. Kamillus und Hl. Barbara. Die Länge der Brücke beträgt 33 m., die Breite 12,10 m. davon sind auf beiden Seiten Bürgersteige von 1,55-1,55 m. Die Breite der Verkehrsstrasse für Fahrzeuge beträgt also 9,00 m. Die Brücke wurde am Ende des Jahres 1948 breiter gemacht. Unter den Festungsbrücken ist die Brücke des Schlosses Sárvár erwähnswert. Der Eingang der Nádasdy-Burg an der Seite, die dem Hauptplatz der Stadt zugewendet ist, hat dieselbe Höhe wie das Strassenniveau der Stadt. Zum Haupteingang führt über den früheren Burggraben eine gewölbte Brücke mit 10 Öffnungen. Das Mass der Öffnungen ist einheitlich 4,40 m., die Breite der Brücke, zusammen mit den 30-30 cm. dicken Balustraden, beträgt 5,80 m., die vollkommene Länge beträgt 61 m. Diese Brücke, die über Burggraben führt, wurde im 1552 gebaut; Im Laufe der Zeit verfiel diese so sehr, daß man sie im 1967 neu aufbauen musste. Burg-Nádasdy in Sárvár wurde ursprünglich auf dem flachen Zusammenflussgebiet zweier Bäche errichtet. Vermutlich war die Burg, die früher hier an dieser Stelle stand, am Ende der Arpadenzeiten ein Kettenglied der Schutzzone von West­Transdanubien. Sárvár gehört zu den wenigen Burgen von Ungarn, die die ganze Zeit bewohnt waren und deshalb blieben uns die Wohngebäude von dieser in einem guten Zustand erhalten, obwohl diese oft umgebaut wurden. Die Burg wird ersten Mal in einer Urkunde aus dem Jahre 1327 erwähnt. Sárvár war eine königliche Burg. Die Denkmal­burg wurde im 1967 vom Landesinspektorat für Denkmalpflege wiederhergestellt. In der Burg, im Nádasdy Ferenc Mu­seum befindet sich eine permanente Ausstellung von Mineralien und Heilwasserkunde. Wasserarchitektur Ein wesentliches Werk in der Reihe unserer Wasserarchitektur-Zeugnisse befindet sich in Budapest, in der Béla Király Strasse, der "Stadtbrunnen". Laut Beschreibungen hat König Matthias so um 1476 eine Wasserleitung bauen lassen, die auf dem Prinzip der Gravita­tion funktionierte. Dazu hat man 3 Quellen verwendet, die sich am heutigen Szabadság-Berg befanden (früher Schwaben­Berg). Das Wasser geriet durch ein gotiesches Tunnelsystem auf den tiefer liegenden Burg-Berg. Der Wasserbaumeister des Königs Matthias — wahrscheinlich Chimenti Camicia — vereinigte das Wasser der 3 Quellen am Budaer Szabadsághegy — das Wasser des heutigen Stadtbrunnens, des heutigen Béla-Brunnens und des schon verschwundenen Schwabenbrunnens — in einer gewaltigen Zisterne, die sich am heutigen Orban Platz befindet. Von hier wurden irdene und Onröhre in die Achse der Istenhegyi Strasse, des Vérmező, der Granittreppe geleitet. Der Verteilungspunkt auf dem Budaer Burggebiet war ein grosser Ausfluss aus weissem Marmor, geschmückt mit dem Wappen des Königs Matthias und befand sich an der ost-westlichen Ecke des Szentháromság Platzes. Dieses System ist als das erste städtische Wasserwerk von Buda zu betrach­ten. Der Stadtbrunnen wurde zur Zeit der Türkenherrschaft unter dem Namen „Kaszin pasa cseszmeszje" (Ausfluss) be­kannt. Am Ende der Türkenherrschaft vergisst man den Brunnen, das Wasserleitungssystem wurde vernachlässigt, erst im 1686 dachte man daran diesen zu benutzen. Die Erneuerung wird im Jahre 1717—18 unternommen. Die Leitungen aus dem XVIII. Jh. wurden öfters erweitert, ausgewechselt und bis Ende des vergangenen Jahrhunderst wurde dieser im öffent­lichen Netzwerk benützt und die Villen des Budaer Berggebietes wurden dadurch mit Wasser versorgt. Unter den vielen Wassertürmen von Budapest, ist der auf der Margareten-Insel erwähnenswert. Vor der Jahrhundertswende hat man in Ungarn hauptsächüch Wasserspeicher mit Eisenkonstruktion, mit Becken ge­baut. Am Anfang unseres Jahrhunderts fing man an Wasserspeicher mit Becken aus Eisenbeton zu bauen. In der Zeit vor dem ersten Weltkrieg hat man schon zahlreiche kleinere und grössere Wassertürme aus Eisenbeton gebaut. Einer von diesen ist der künstlerische Eisenbeton Wasserturm auf der Margareten-Insel, der im 1911 gebaut wurde. In seiner Ganzheit und mit den Proportionen der Teile passt sich dieser wunderbar der Umgebung an. Das Wasserspeicherbecken auf eine Höhe von 24 m. wird von schlanken Eisenbetonsäulen gestützt. Zwischen diesen gibt es keine Steifung. Die Höhe der Eisenbeton­säulen, die mit dem Hennebique Verfahren dimensioniert wurden, zwischen den Steifungen gémesen, ist 13,50 m. Die Wandstärke des Beckens ist von 10 cm.

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