Műemlékállományunk bővülése, új műemlékfajták (Az Egri Nyári Egyetem előadásai 1987 Eger, 1987)

Nováki Gyula: Őskori és középkori földvárak Magyarországon

Textilindustrie Ein interessantes Exemplar der Textilindustrie Denkmale ist der Blaufärberbetrieb „Kluge" in Pápa. An der Wende des XVIII—XIX Jhs war die Textilindustrie in Ungarn ziemelich unentwickelt. Einige wesentlicheren Ma­nufakturen unter anderem die Blaufärber versuchten die Ansprüche der Stadt- und Dorfbewohner zu befriedigen. Zu die­sen gehörte der Blaufärberbetrieb „Kluge". Karl Kluge hat im 1780 seine Werkstatt nebem dem Tapolca-Bach, dessen Was­ser warm war, errichtet. Diese steht auch noch heute dort. Der Betrieb hat über 100 Jahre lang mit manueller Technik gearbeitet, im 1890 wurde die Bemusterung mechanisiert. Der Betrieb wurde im 1957 abgestellt und dieser wurde für technisches Denkmal erklärt. Mühlenindustrie Ungarn, als Agrarland hatte verschiedene Typen von Mühlen. Die bedeutendsten von diesen wurden als Industriedenkmale bewahrt. In der Tiefebene gibt es Wind- und Trockenmühlen, in Transdanubien und auf den nördlichen Gebieten wurden Wasser- und Schiffmühlen gebaut. Von diesen möchten wir einige, die als Museumseinheiten besischtigt werden können, vorstellen. In Szarvas können wir eine vollkommen wiederhergestellte „Trockenmühle" sehen. Laut Literatur gab es im XVI. Jh. in Ungarn viele Trockenmüchlen, hauptsächlich in Gegenden, die vom Wasser weiter entfernt waren. Bei den Zusammenschreibungen im 1863 gibt es noch 7966 solche. Die Zahl aber nimmt immer ab. 1885 gibt es 3197, im 1906 652, im 1950 arbeitet nur mehr je eine in Szarvas und in Vámosoroszlán. In betriebsfähigem Zustand steht nur noch die Tenke Sándor Mühle in Szarvas, die bis zum Jahr 1962 in Betrieb war. Die Mühle wurde im 1836 von tschechischen Meistern auf die Bestellung der Familie Graf Bolza gebaut. Bis zur Jahrhunderts­wende hat man hier Weizen und Hirse gemalt, später wurde in der Mühle Hirse geschält, usw. Das Dachwerk, das die Form einer zwölfeckigen Pyramide hat, wird von fünfeckigen Ziegelpfeilern gehalten. Das Dach war ursprünglich mit Schindeln bedeckt. Gegenwärtig sind die ebenen Oberflächen mit gerillten Ziegeln gedeckt. In den Gangschuppen befindet sich die senkrechte Achse des Rades aus Eiche, das die Mühle in Betrieb setzt. An der oberen und unteren Ende gibt es Stahlzapfen, die sich in Stahlhülsen drehen. Das Drehen wurde mit der Hilfe von 2 order 3 Pferden ge­macht. Die Mahleinrichtung der Mühle befindet sich im Mühlenhaus das mit dem Gangschuppen verbunden ist. Im Müh­lenhaus befinden sich die Steinpaare, die das Mahlen und das Schälen verrichten. Vom industriehistorischen Standpunkt aus gesehen, ist die Mühle von hervorragender Bedeutung und wurde vom Inspektorát für Denkmalpflege unter Schutz ge­stellt. Es wurden ausführliche Bemessungen gemacht und auch die Wiederherstellung wurde vollendet. Die Mühle ist seit 1968 im Besitze des Komitatsrates von Békés, seit 1973 ist das Objekt in der Verwaltung des Museum­organs vom Komitat Békés und funktioniert als Mühlenmuseum. Unter den Wassermühlen ist vielleicht am sehenswürdigsten die Wassermühle in Turistvdnd. . Das Gebäude dieser Mühle wurde am Ende des XVIII. Jhs. gebaut. Das Gebäude steht auf Holzpfahlen, die Seitenmauer sind aus mit Brettern bedecktem Balkengerüst. Das Wasser wurde eine Stützmauer-aus Eichenbrettern verfertigt- in die Wasserkiste geleitet. Von den 3 Wasserrädern haben zwei die Steine, wo das Mehl gemahlen wurde bewegt, das dritte Rad hat die Mühle angetrieben. Mehl wurde hier bis 1947 gemahlen, im 1950 hat man nur mehr geschrottet. Die Rekonstruktion wurde vom Landesinspektorat im 1962 angefangen und im 1965 vollendet. Neben unseren grösseren Flüssen haben in den vergangenen Jahrhunderten zahlreiche Schiffmühlen gearbeitet. Von die­sen kann man heute nur mehr eine im „Freilichtmuseum" von Szentendre sehen. Die Schiffmühle ist ein Typus der Wassermühle, die nicht an Ort gebunden ist und dadurch besteht die Möglichkeit, die Antriebskraft des Wassers güngstig auszunützen, diese kann auf Flüssen wie ein schwimmendes Schiff benützt werden, kann gelandet und kann verankert werden. Die ersten Angaben über solche Schiffarten sind in Ungarn aus dem Ende des XIII. Jhs. bekannt. Gewöhnlich wurden diese auf den grösseren, wasserreichen Flüssen benutzt. Bei uns an der Donau, am Theiss, an der Drau, am Maros und an der Waag. Angefangen vom XVII. Jh. wurden diese in einer immer grösseren Zahl verwen­det. Ihre Verbreitung ist auch dadurch bemerkbar, daß inder zweiten Hälfte des XIX Jhs. an der Donau, auf der Strecke des damaligen Ungarns 1787 solche Schiffmühlen funktionierten. Bis heute konnte in unserem Land leider nur eine solche, in einem relativen guten Zustand bewahrt werden. Diese Schiffmühle ist die sogenannte Gyurcsik Schiffmühle und wurde in Ráckeve gebaut. Die Wiederherstellung von dieser wurde im 1960 vom Landesinspektorat für Denkmalpflege gemacht. Die Schiffmühle besteht aus 3 Teilen: aus der Mahleinrichtung, aus dem Schiffhaus, in welchem sich der Arbeitsraum be­findet, aus einem kleineren, unbedeckten Schiffkörper, dem sogenannten „Talschiff' und aus einem Wasserrad mit Schau­feln, das sich auf die 2 Schiffe stützt. Zur Mühle gehören noch eine Müllerprahm und eine Müllerzille. Eine Baulichkeit, charakteristisch für Transdanubien und für die Tiefebene, ist die Windmühle. Wir möchten zwei von diesen vorstellen. Die eine ist in der Tiefebene in Kiskundorozsma zu sehen. Charakteristisch für die Bauart in der Tiefebene ist die Windmühle mit langen, gelatteten Segelflügeln. Soweit man sich daran erinnert, wurde die Mühle in Kiskundorozsma im 1821. gebaut. Bis zu den 1920-er Jahren wurde in dieser Mühle Getreide gemahlen, nachher nur mehr Mais, Gerste und eine Zeit lang Paprika. Die Mühle wurde im 1950. abgestellt. Das OMF hat diese unter Schutz gestellt. Die Mühle hat am Anfang des XX. Jhs mit 3 Paar Steinen, seit den 1920-er Jahren nur mehr mit 2 Paar gemahlen.

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