Dr. Tóth Sándor (szerk.): A Bakonyi Természettudományi Múzeum Közleményei 4. (Zirc, 1985)
BUBICS ISTVÁN: A várpalotai Szabó-féle homokbánya természetvédelmi terület tudománytörténeti áttekintése
WISSENSCHAFTSHISTORISCHER ÜBERBLICK DES NATURSCHUTZGEBIETES „SZABÓ'SCHE" SANDGRUBE BEI VÁRPALOTA Verfasser stellt die Wissenschaftshistcrie des in ganz Europa bekannten Mollusken-Fundortes aus dem Miozän zusammen. Die ehemalige Sandgrube wurde im Jahre 1954 für Naturschutzgebiet erklärt. In den sandigen Sedimenten, die sich im Unter-Baden am Meeresufer abgelagert hatten, stapelten sich gut enthaltene Gehäusagebilde einer vor 20-25 Millionen Jahren ausgestorbenen nichthochorganisierten Lebensgemeinschaft auf. Der hohe wissenschaftliche Wert des Fundortes wurde schon im üahre 1924 von K. Telegdy-Roth erkannt. Die erste Publikation /1926/ ist mit dem Namen von Tibor Szálai verknüpft, in welcher er 180 Mollusken-Arten aufgezählt hatte. Im Laufe der darauffolgenden Jahren hat die eifrige Tätigkeit mehrerer Forscher das Spektrum des Faunenbildes merklich erweitert. Die biostratigraphische Bearbeitung des Furndortes von Frau Anna Kecskeméti geb. Körmendi /1961,1962/ resultierte in der Aufzählung von 208 Ga3tropoden- und 108 Lamellibranchiaten-Arten. Neben den Mollusken wurden zuerst von L. Majzon /1943/ und später von Ilona Laky die für den Fundort charakteristischen Foraminiferen beschrieben. Aufgrund dieses Faunenbildes konnten auch weitere auf dem Gebiete Ungarns und Tran3sylvaniens aufgeschlossene ähnliche Formationen identifiziert werden. Die wissenschaftliche Bedeutung des Fundortes wird auch dadurch bewiesen, dass eine Besichtigung dieses Naturschutzgebietes aus keinem der Programme von den internationalen paläontologischen bzw. stratigraphischen Konferenzen weggelassen wurde, die seit 1928 bis zum heutigen Tage in Ungarn abgehalten worden waren. Die Faunenliste der zur Zeit bekannten Lebensgemeinschaften des Fundortes wurde vom Autor bekannt gegeben. A szerző cime /Anschrift des Verfassers/: BUBIC S István H-8100 Várpalota Ybl M. tér 2.