Faut Márk és Klein Menyhért krónikája 1526-1616; C sorozat, 1. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 1995)

Die Chronik

H(err) von Gera etc. Den Vngrischen herrn gefellts Nicht, das man Ihnen darzue nicht recht verkhundigt hat. Es sollen die Türkhen zu den anwesenden vngrischen herrn gesagt haben: Ir Vngarn seit gar vnbestandig, wan vnser Turkhischer khaiser die oberhandt hat, so hallt es mit Ihm: Ist aber der Teutsche khaiser sterkher, so hallttet es auch mit Ihm, wie Ir dan Anno 1605. gethan, da ir vnsern Turkhischen khaiser schrifftlich gehuldiget habt wider euern khonig Rudolphum, vnd darüber zu hilff vnsere Türkhen bekhomen habt. Diß 1615. Jahr in November die Octaven 31 gehalten worden zu Preßburg, wegen auch des Dorffs Leopolßbach, vndt Doctor Ribstein. Diß 1615. Jahr ist den Giesel 25000 Tall, von der Behemischen Landschafft verehrt worden vnd beschloßen, daß man khein landtman in Behemen oder Prediger soll aufnemen, er khänne dan Behemisch, auch ist den Khaiser 4 Million gollt in 5 Jahren auß Behemen zu raichen verwilligt. (85 r ) Item ist der Franciscus Forkatsch Cardinal gestorben, welchen der Bapst khurz zuvor zwen Wägen mit gellt geschikht ad introducendos Tirnauiam Jesuitas et extirpandos Lutheranos Ungaros. Den 28 Decembris A(nn)o 1615. Hat ein frembder seinen weingartten alhie failgesprochen, hat Ihme sein Nachpar einer (:so im Rath:) denselben wollen abkhauffen, aber es zuvor (:prudenter:) einem Ehr(samer) Rath alhie angezaigt, hat ein Rath befunden, weil er dominus Terrestris ist, daß er zu gmainer Stad billich Ihn khauffen soll, weil er aber der Stad nicht vortraglich, also sollen die rathsherren ein Jeder fur sich, da er lust hette, khauffen, doch wie die herren nacheinander im rath sitzen, alß erstlich ob Ihn H(err) bürgermaister khauffen wollte, wo nicht der H(err) richter vnd also fort an, da kheiner khauffen wollte, sol alßdan der Nachpar, der sich darumb hat angeboten, den weingartten khauffen. NB. Ob man auff den Buchstaben eines Testaments oder Vertrags etc. strakhs gehn soll: oder auff den Verstandt eines Testaments) oder Vertrags <vnd> oder auff den aigentlichen willen des Testatoris oder der vertragßleuth. Respondeo: Ob wol in allen rechten versehen, (85 v ) daß man mehr auff dem verstandt vnd aigentlichen willen des Testatoris oder der vertragßleuth gehn vnd vrthailen soll, alß auff den blossen buechstaben, so ist man doch einem alten <fr> rathsfreundt (:in videndo ac 31 Octava: am 8. Tage nach bestimmten Kirchenfesten sich versammelte Gericht

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