Feljegyzési könyv 1492-1543; A sorozat, 3. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2006)
Das Gedenkbuch—A Feljegyzési könyv
Ersamer Ratt Darinn entschayden, erkennen vnd Awssprechen, Darpey soll es Vngewaygert pleyben, Von Allentaylen angenomen Vnd In Ebig Zeyt Allso gehallten werden Allergstalt, Es vor ordennlichen angenomen, vngeappellierten Rechten Erkennt worden. Auff Solhs hatt Ain Ersamer Ratt erkennt vnd entschayden, Wie hernach folgt. Jtem Am Ersten soll des heren gnad, der Abbt, Den hyrsler Demetter Vnd auch die porgen, so Inn Awß seiner gnaden Fenngkknüs Verporgt, mitt gnaden vmbfahen, Sy Irer porgschafft ledig Zelen, Vnd weder Zum hyrßler Noch Zw sein porgen Der Sachenhalben Zu Ebigen Zeytten kain Straff Noch Wanndel fürnemen Noch In vngnaden Zedenngkhen Oder herfür Ziehen. Jtem Zum Annderen Soll sein gnaden dem Oßbaldt gängell syne guetter, Es seyhe Weingartten, Wysen, Ägkher, hawß oder hoff, frey, vngelrrt Zusteen lassen, Damitt mit pawen [159], verkawffen vnnd Annder hanndlung sein frumen frei, sicher Seiner gnaden vnd seiner gnaden gotshawß Zugewandten halber genntzlich bnnd In albeg vnuerhindert Zu schaffen. Es soll auch sein gnad den Wein, so Ime genomen Vnd der Vnnger erpawt hatt, Dem Oßbaldt ganngell gentzlich, allen sampt Annderm, so Was seins varunden güttlins durch sein gnad oder seiner gnaden verwanndten Ime entwördt wer worden, Wyderum Raychen vnd geben, Vnd Nachmalen der Oßbaldt ganngekk sich des paws halber mit dem Vnger vertragen. Jtem sein gnad mitsampt Des gotshawß Zwgewanndten Sollen auch Oßbaldem gänngell die föede Vnd Absag, Auch den angriff, Innen von Ime beschehn, Zu Ebigen Zeitten Zu kainem Vbell gedenngkhen herfür Ziehen noch AufTheben, Wöder mitt Wordten noch wergkhen, Wa Auch In künfftig, Vber kurcz oder Lanng, Oßbaldt gangell durch seiner gnaden vnd des gotshawß Vogtheren der Sachen halber an seiner personn oder guettern angelanngt oder verhindert würde, soll sein gnad Inn vertretten, versprechen Vnd Allenthalben enttheben vnd befriden. Jtem dann seiner gnaden Armenlewt halber soll Zwyschen Inn vnnd Oßbaldtn ganngell ditz sach föed, vnfreunndtschafft Vnd Wyderwill vnd der beschehenn angriff ganntz tod, Ab, gericht, vergleicht Vnnd geaint sein Vnd kain tayl derhalb Zu Ebigen Zeytten Was Zusprechen noch Zuforderen haben, Sonnder Allennthalben gut freundt sein Vnd pleyben. Jtem Vnd dann von wegen der smählichen Vänngknus, mißhanndlung vnd annemung, So Promer sampt sein Sun Vnd den verhelfferen an Inne beganngen, Als ob Er Sy verprent hiet, Das doch nicht an Ime erfunden [160], Noch auch das, Das durch des heren gnad, den Abbt, mit Inn verschafft worden, Das ganngel Als ain Rawbprenner angenomenn worden, Soll promer Ime Aida vor ainem Ersamen Ratt Ain Erbers Abpitten vnd abtrag thun. Vnnd das Er Dardurch an seinemm leyb vnd gutt In abnemen Vnd Armutt gedyhen, Soll promer mitsampt Sein Sün vnnd verhelfferen Oßbaldten gänngell Erlegen vnd beczalen Zway vnnd Dreyssig pfundt pfennig. Die Zwelff pfund pfennig Zu Nehstkunfftiger Ersten VastWochen (1515.02.21-27.) Vnnd die Vbrigen Zwanczig pfundt pfennig Auff Sandt Martins tag Nehstkunfftig (1515.11.11.), on Alles lennger Verziehen. Er soll Im auch wyderraichen sein puchsen Vnd annders, so Ime In sölhem annemen entwerdt Worden. Jtem Vnnd demnach hirßler Demetter Durch Sich, durch sein Aygen gewalt, on Inuention, In Oßbalren ganngels Eribschafft Vnnd gutt eingetrungen, Wiewol ain