Bírósági Könyv 1423-1531; A sorozat, 2. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2005)
Das Gerichtsbuch-A bírósági könyv (Jenő Házi - János Németh)
Auf das 9 sagt er ein principal anfennger gewest, dem Waltaser dahin anzaigen geben aber kain petman gewest, Auf das 10 sagt er mt durch Kettner zu zeugknus nit gebeten worden, Auf das 11 sagt er nit angelernnet worden, Auf das 12 sagt er nain, Auf das 13 sagt er nymand dabei gewest wann Kettner, Waltaser, vnd er Sag auf die weisardgkl baid Bei dem aid so er gesworen sagt er wie [in] Waltaser Stegersbacher zu Odenburg gebeten angelanngt er wöl sich mit dem Kettner in der guet vertragen er sol auf sein aigen cossten mit im gen wienn raisen, Also war er mit dem Waltaser hinauss zogen auf sein cossten da haben sy den Kettner bei dem Frawnhouer [zu waltersdorf] begriffen, vnd sei durch in den Sigmund Engl vnd Fraunhouer souil mit Ketner von des Waltaser wegen gehannd(e)lt das sich Kettner wider gewenndt vnd zu rugk mit in gen wienn gefaren ist, da seyen Waltaser vnd er [als] sein beistannd in ain sunder herberg einzogen, also wann sy zu heren burgermaister ganngen, vnd vmb ain trewen rat gefragt, wie sy im thun sollten, dann ir gemut war mit dem Kettner in der guet zuhanndeln, darauf inen her burgermaister in ainem gardein in der stat wienn geantwort, sy sollen sich ausser rechtens gutlich verainen vnd nit im rechten vmb treiben anainannder es wer doch zu lest darzue [208] komen das man die sach in der gut hintáin vnd vertragen werde, nachmals sei die sach fur die raittherren komen da hab Kettner sein raittregister furgelegt, da haben die heren gesagt sie sollen das register miteinander vberlegen, Kundten sy sich miteinander nit verainen sollen sy alsdann an morgen wider fur sy ko vor inen erscheinen, als© [vnd] da sy das raittregister vberlegt sei der schuld bis in dreihundert gulden gewest das [die] dy erben dem Kettner als gerhaben hinaus schuldig wären gewe also heten sy die guet furgenomen vnd mit Kettner gehannd(e)lt der hat erstlich i c gulden ausstand [schuld] gefordert, also [darauf] wann sy fur die k thur treten miteinander vnderred gehallten Het sich Waltaser bewilligt auf die gross anfordrung, er wist das Kettner den garten gern het, Wolt im gleich sein tail garten bei den Flimelporten geben, hat ain Sigmund Engl gesagt wir wellen die sach vast damit ausrichten, nachdem waren sy hinein treten dem Kettner sein tag tail garten frei ledig zuegesagt daran Kettner guet wolgefallen vnd benugen gehabt, vnd gesagt er well im widerumb auch souil geben vnd zueaignen als halber garten werdt ist, Darauf hat Waltaser [tat] [hat] Stegersbacher an die raittheren begert demnach er vnd Kettner vertragen sy sollen im zwen aus dem rat zuestellen damit er die dy guter in der lad mitsambt den andern anligunden vnd vamnden gutern an haws hewser weingerten etc tailen sollen vnd im die anstat seiner hawsfrawen vberanntworten also haben die raittheren des Waltaser hanndschrift vnd petschad begert das die sach also vertragen sei vnd die in Waltaser zuegestellt, darauf sein die guter getaut worden, ob vber solches ist Sigmund Engl wider anhaimbs zogen aber Waltaser dann zu Wienn béliben, aber tag vnd jar zal ist im abgefallen wa da solches alles beschehen ist, doch bedungkht in sol ongeuärlich bei annderhalb jarn beschehen [sein], Sic testi impositum est silencium 3 [209] 3 A tanúk meghallgatása a bécsi tanács kérésére történik, amely a kihallgatási jegyzőkönyv megküldését is kéri a soproni tanácstól (Házi 1/7-104). * Das Zeugenverhör fand auf Bitte des Stadtrats von Wien statt, der den Ödenburger Rat auch um die Übersendung des Verhörprotokolls bat (Házi 1/7-104).