Bírósági Könyv 1423-1531; A sorozat, 2. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2005)

Das Gerichtsbuch-A bírósági könyv (Jenő Házi - János Németh)

zu den vorgeschriben gütern ganncz vnnd gar gefallen ab vnd tod sein, hinfür er noch sein erben nymermer nichtz darczu czu sprechen habm, des rechten sich bed tail verfangen vnd daran ain genügen gehabt vnnd hie in das gerichtzpuch schreibm lassenn habm Ac­tum anno et die utsupra Anno domini millesimo quadringentesimo nonagesimoquarto an mitichen nagst nach sannd Tirburczen tag khamen hie fur gericht der erber Michael Kreppinger mitburger zu Wyenn an stat des erbern Görgen Krallenn von Nürnberg, des gwallt er het [169] vnnd clagt hincz der erbernn fraün Helena, des erbern Caspar Gergel mitburger hie hausfrau, die dann vormallen weilenden Pap Jenuschen mitburger hie seligen auch elichen gehabt hat wie der selb Pap Jenusch fr voriger hauswirth seliger, dem wenanten Krallnn von Nürnberg per resstat nach laut ainer raittczedel hie in dem rat erlegt achthalbm vnd fünfczig guld(ein) vngrisch vnd czwai tuch von Khöllnn schuldig weliben war vnd ime sölh süma guidein vnd tuch noch vnbeczallt ausstund Hoffet vnd trawet die frau war pillichen dem Krallen darumb schuldig zu antburten, vnd ime solhe gemelte schuld aus zu richten vnd czu weczallen, vnd begert darumb rechtens, Da entgegen di gemelt fraü, durich iren hauswirth Caspar Gergel reden lies wie sy gar vmb khainerlai schuld vil noch wenig, so ir voriger hauswirt seliger schuldig weliben sein solt gancz nichts wesst sunder hiet der selb Pap Jenusch ir hauswirt seliger an seinem lessten ain rechtvertigs vnd auf­richtigs geschefft in gegenburtigkait, frümer lewt wolwedächtlich mit guter vernufft ge­macht vnd gethan, darinn aigentlich all schuld, so man im schuldig oder er andern schul­dig weliben wegriffen war aber in dem selbm ires hauswirts seligen lessten willen vnd geschefft, khain schuld so er dem Krallen schuldig weliben sein solt geschriben noch gemelt war Hoffet darauf das Michel Kreppinger an stat des Krallen sei vnpillichen, vmb sölh vorgemelt schuld ansprach, Si Hess sich auch die wenanten raitczedel als sy hoffet, das dieselb czu recht nicht genugsam war, nichts wekhumern, deshalbm sy verrer dem Kreppinger oder dem KraUen gemelter spmchhalbm nichtz mer schuldig war zu antburten vnd seczt das auch zu recht, Also auf beder tail clag vnd antburt czeugnis red vnd wider­red, ward auf frag des richter mit czeitiger erlösung czu recht erkannt, so der wenannt Kräl auf ain tag der im fugHch sein mag selbs persondHch her fur gericht kümbt vnd solher gemelter schuldhalbm, so im weilend Pap Jenüsch seHger schuldig weHben sein solt, so vil thut, als im dann hie mit recht erkhannt vnd aufgelegt wird, sol alsdann gemel­ter seiner spmchhalbm verrer beschehen was recht ist, Des rechten sich bed tail verfan­gen vnd angenomen hie in das gerichtzpuch schreiben lassen habm Actum anno et die utsupra [170] 461. 1493. júl. 30. Thaman Dresinger soproni polgár nem fizetvén ki Mathes Lwkhasster bécsi polgárral szemben fennáUó adósságát, a zálogul lekötött és a belvárosi Mészáros utcában fekvő házát elveszti. * Thaman Dresinger, Bürger von Odenburg hat seine Schuld an Mathes Lwkhasster, Bürger von Wien nicht bezahlt und verliert des­halb sein verpfändetes innenstädtisches Haus in der Fleischhackergasse. Anno domini mülesimo quadringentesimo nonagesimotercio an eritag nagst nach sannd Jacobs tag im schnit, khame für offen rat der stat zu Odennburg, der erber Michel

Next

/
Oldalképek
Tartalom