Bírósági Könyv 1423-1531; A sorozat, 2. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2005)

Das Gerichtsbuch-A bírósági könyv (Jenő Házi - János Németh)

Pmrëppinger burger zu Wienn, an stat vnnd als gwalttrager, des erbernn Mathes Lwkhasster auch burger zu wienn, des gewallt er dann het vnnd da selbs hörnn vnnd lesen lies, vnnd clagt gen den erbernn weisen Thaman Dresinger burger zu Odennburg von wegen aynvnndachczig guidein hungrisch, so dann Dresinger burger hie czu Odennburg nach laut aines Vertrags in der schranntauel zw Wienn verschriben, desselbm Vertrags er dann ainen heberten ausczüg furbracht per restât schuldig warden ist, vnnd darumb dann dem gemelten Lwkhasster vmb egemelte süma güldein nach innehalt des gemelten Vertrags, von Dresinger ain sein haws hie czw Odennburg in der stat der fleischakergassen nebm Hannsen kramer hewsern gelegen, hie in dem daigen gerichtzpuch verschribenn vnnd verphënnt wër, vnnd begert darauf dasselb gerichtspuch darumb zu hörnn, Also ward auf sein begernn das gerichtspuch gehört vnnd gelesen laüttünd allenthalbm wie Khreppinger als vorgemelt ist fürbracht het, darauf Klireppinger begerte ime als gwalttrager des gemel­ten Lwkhaster von Dresinger oder dem fürphannt so Dresinger demselbm Lwkhasster ver­seczt hiet vmb egenante süma guidein ain genügen zu thun, Da entgegen auch Dresinger redt, wie er den Lwkhasster, oder des gwalttrager den Khreppinger auf ditzmal mit weraitem gelt nicht czu weczallenn hiet, sünder möcht sich Lwkhasster oder sein gwalttrager verrer des eingeschribenn fürphannds halten vnnd wetragen, Allso auf beder tail red, und wider red, ward von ganczem rat mit beder tail willen vnd wissen ainhelligklich wetracht betey­digt vnnd gemacht, das man dem Kreppinger an stat vnd gwalttrager des Lwkhasster das egenannt fürphannt hie nach stat gerechtigkait vmb sölh vorgemelt schuld, einschëczen vnd alsdann, in des in freye nücz vnnd gwer czu seczen, in sölher weschaidenhait das Thoman Dresinger noch inner drey virczehen tagen nagst nach einander khünftig sölh vorangeczogen [171] süma guidein zu des Lwkasster hannden, hie in den rat erlegen sol vnnd so er die in der czeit erlegt hat, sol im alsdann sein haws von Lwkhasster vnnd seinem gwalttrager, widerümb freigesagt vnd gelassen werden an alle irrüng vnd hindernis, vnd nichtz dester mynder sol dannoch in werurter czeit Lukaster, oder sein gwalttrager, wie im dann sölh fürphannt eingcschecz wirde vollen gwallt vnnd recht habm, dasselbs haws vnd phannt vmb sölh schäczüng verrer zu khauffen als besst er kan vnd mag vnnd so aber dasselb phannt pesser oder thewrer dann des Lukhasster geltschuld ist, geschäczt wurde, sol alsdann Lwkasster dem Dresinger alspald er das haws verkhaufft die vbermass geldes anvercziehen hin aus raichen vnnd geben, An sölher weteydung dann bed tail ain gut genügenn gehabt habm, Darauf die wenanten herrnn bugermaister richter vnd rat aintrechtigklich ganngen sei(e)n, das wenannt haws vnd fürphannt czu des Lwkhasster hannden vmb hundert guidein vngrisch beden taillen nach dem trewlichisten eingeschëczt vnd in des nucz vnd gwer eingeseczt vnnd geschribm, vnnd czu gedëchtnis verrer in das daig ir gerichtzpuch einschreiben lassen habm Actum anno et die utsupra [172] 462. 1516. aug. 22. Magüsch Emrich fia, Frantz és Achatz Khranperger özvegye, Ursula közti perben a tárgyalás nyolc nap múlva lesz. * lm Prozess zwischen Frantz, Sohn von Magüsch Emrich und Ursula, Witwe des Achatz Khranperger findet die Ver­handlung in acht Tagen statt. Zwischen Frantzn Magüsch Emrich saligen sün vnd Vrsula her Achatz Khranperger saugen gelassne witib ist ain rechttag souer baid parthei in guetigkliaytt von ainander

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