Bírósági Könyv 1423-1531; A sorozat, 2. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2005)

Das Gerichtsbuch-A bírósági könyv (Jenő Házi - János Németh)

* Das Stadtgericht verkündet das 1482 über Ursula, Tochter von Tschekel Michel gefällte Urteil und bekräftigt es in jedem Punkt. Anno domini miUesimo quadringentesimo nonagesimotercio an mitichen vor Judica in der vassten, habm di hernn des rats, den rechtsprüch so vormaUen durich sew, des Tscheklein tochter des lxxxü ten jar an eritag nach oeuk (1482. márc. 12.) gesprochen, vnnd erkennt habm, erklert, vnnd bei allen seinen krefften gelassen, vnnd laut derselbig rechtsprüch von wart zu wart allso, nach innhalt der ausgeschniten czedeln darumb aus­gangen Vermerkcht was mein herrnn des Tschekel Micheln tochter der junchfraun Vrsu­le nach erkantnis kes rechtsprüch zu geaigent vnd gesprochenn habm frey vnd lcdig feria tercia post oculi anno domini etc lxxxü° Item vü jeüch aker aufm hüetpuchel, Item ain halbm paungarten in der schrippergassen zu nagst der gräfin Item ain halbe wisen am Russenpuchel Item xxi tal den von wegen des hawss, das ist auf czwo person leibgeding dauon hat man genomen, ü V2 tal den der frauen di das kind zogen hat Item den dritten tail des eribs zu oberlosdorf Item von wegen des garten in der schrippergassen, so di Hanns Leitnerin weissen weisen mag, das derselb getaut warden sey wie sich dann geburd, so sol es also bei sölher tailung weleiben Möchte sy aber sölhs nicht weisen, so sol der gartten noch getaut werden treulich vnnd vngeferlich vnd welher tail es wer di Hanns Leitnerin oder der Mogk Philip an stat Vrsula seiner hausfrau vorgemelte veraynigung stet nicht hielt, der sol als offt er dawider thüt mit warten oder mit werichen vil oder wenig gemeiner stat x tal den zu pen zu gelten verfallen sein Actum utsupra [bene appc male appellamm et bene judicamm] [167] 460. 1494. ápr. 16. A városi bkói szék Steffan Krabat von Buschen (=Busányi) nemes és soproni polgár hagyatéka tárgyában úgy ítélkezik, hogy annak fele közös szerzemény, másik fele pedig hitbér címén özvegyét, Barbara asszonyt illeti meg, kinek halála után a fele vagyon az unokaöccséé, Nicolasch Krabaté legyen, ki azonban ehhez való jogát min­den évben jelentse be. / Görg Krall nürnbergi lakos néhai Pap Jenusch soproni polgártól 57 és fél magyar forintot és két vég kölni posztót követel. Az özvegy nem tud elhunyt férjének erről az adósságáról. A városi bkói szék Görg Krall személyes megjelenése nél­kül nem tud dönteni ebben a perben. * Das Stadtgericht spricht in Sachen Nachlass des Steffan Krabat von Buschen (=Busányi), Adliger und Bürger von Odenburg zu Recht, dass die Hälfte des Nachlasses als gemeinsam Erworbenes, die andere Hälfte als Morgen­gabe der Witwe Frau Barbara gebührt. Die Hälfte des Vermögens soll nach ihrem Tod ihrem Neffen Nicolasch Krabat zufallen, der aber sein Recht auf dieses Erbe jedes Jahr erneut anzumelden hat. / Görg KnaU aus Nürnberg fordert vom seligen Pap Jenusch, Bürger von Odenburg 57 und halb ungarische Gulden und zwei Ellen Kölner Tuch. Die Witwe weiß nicht von dieser Schuld des verstorbenen Mannes. Das Stadtgericht kann in diesem Prozess ohne die persönliche Erscheinung von Görg Knall nicht entscheiden. Judicum feria quarta proxima ante Tiburci et Valeriani etc lxxxxiki 0 Anno domini millesimo quadringentesimo nonagesimo quarto an mitichen nagst nach sannd Tiburczen vnd Valerianstag khamen hie fur gericht Nicolasch Krabat, vnnd clagt durich seinen redner Michaelnn Kreppinger mitburger czu wienn, hincz der erbern vnd

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