Dominkovits Péter: Adalékok és források a soproni evangélikus városvezető és szellemi elit 17 - 18. századi társadalomtörténeti kutatásához, végrendeletek (Sopron, 2018)
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Georg Schwartz131 soproni belső tanácsos végrendelete Sopron, 1660. május 11. 20. Jn Nahmen Jesu, Amen. Habe jch Georg Schwarz des Jnneren Raths alhier zue Öedenburg, ia zue Gemüth- führung der allgemeinen Sterbligkeitt menschlichen Geschlechtes, vnnd daß in dißem flüchtig- vnd zergänglichen Leben nichts gewißers, dann der vnentflie- hentliche Todt, derwegen aber nichts vngewißers, dann die Stund seiner schnellen Zuekunfft, mier bey noch gueter vnuerruckten Vernunfft, wie wollen schwach [en] Leibes, fürgenommen mich zue meinen Sterbstundlein christlich zuberaithen, vnd wie es nach meinen tödlich [en] Abgang mit meinem zeittlichen Vermügen, in einen- vnd anderen, zwischen meiner Lieben Haußfraw, vnd Kindern gehakten werden solle, gebürende Verordnung zuthun, vnd diß mein Testament vnd lezten Willen, schriffj[lich] aufzurichten, jhns auch d[as] hiermit in Gegenwartt, der Edlen, Vest, Ehrnuesten, Wolweisen vnd Wolgelehrten Herren, Herrn Georg Melchioris de Zuanna woluerordneten Stattrichters, Herrn Georg Graden deß Jnneren Raths, Herrn Erhard Adam Reschen, Stattburg [er] vnd Gerichts Advocaten alhir zue Öedenburg, die jch dann sonderes gebür[lichen] Vleises darzue erbitten vnd beruffen laßen, auch ganz frey vnnd vngezwungenen Willenß, zue der Zeit da jch solches ohne mennigliches Hinderung, wol thun können vnnd mögen, in bestenndtigster Weiß vnd Formb allermaßen dißer könig [liehen] Freystatt Öedenburg üblichen Gebrauch nach, beschehen soll, vnd mag, wie hernach folget: Anfänglichen, vnnd wann Gott der Allerhöchster vber mich gebiethen, vnd seinen vätterflichen] Willen nach mich aus dißem irrdischen Jammerthal in den ewigen Freudensaal versezen, vnd zu sich in die ewige Seligkeit abfordern wird, befehle jch meine, durch Christum theuer erlösete Seele, in seine vätterliche gnaden Hände, der vngezweiffelten Hoffnung derselbe sie zue vnsterblicher Herrligkeit an- vnnd aufnehmen werde, meinem todten Leichnamb aber, befehle jch d[er] kühlen Erden vnnser aller Mutt [er] christlicher Ordnung vnd Gebrauch nach, in selbe zuuergra- ben. Zum Anderten, verschaffe jch, zum Lazareth alhier, sechß Gulden Kayjserisch]. Drittenß, verordne jch hiemit, d[as] meiner Lieben Haußfrauen Sophia, ge- bohrnen Pochin, daß von mier, ihr, Vermüg zwischen vnnß beeden aufgerichten Heyraths-Contract, gethanes Heyrathgueth, neben ihren Zubringen richtig gereicht, vnnd übergeben werden solle, darzue jch ihr dann noch wegen dero mir jederzeit 131 Georg Schwartz 1640-től belső tanácsos, 1650-1651 között városbíró. Első felesége Gáspár Sperl leánya Susanna, második felesége Sophia Poch. Életútjára Házi, 1982. Nr. 10.088. 125