Emerich Bielik: Geschichte der K. u. K. Militär-Seelsorge und des Apostolischen Feld-Vicariates (Wien, 1901)

I. Theil. Die militär-geistliche Hierarchie und die Militär-Seelsorge vor der Errichtung des Apostolischen Feld-Vicariates - 2. Capitel. Die militär-geistliche Hierarchie

38 sind), der Wienerischen Zeughäuser, nebst den Handwerks­leuten, Handlangern oder Tagswerkern. 9. Die Fortifications-Bauämter in Wien und ander- wärtig. 10. Die besoldeten eigenen Fortifications-Handwerks- leute. 11. Die Filial-Apotheken in den Ländern und Festungen. 12. Das Obrist-Schiffsamt allhier und 13. Das Personale allübriger Schiffs -V er Wahrungen in den Ländern. 14. Alle Pensionisten, ob sie schon vorher Militares gewesen1).« Gegen diese Allerh. Entschließung vom 16. August 1752 legten der Erzbischof und Cardinal D’Alsace in Brüssel, die Bischöfe von Chur und Trier, Constanz, Kaschau, Erlau und andere energische Proteste ein; der Bischof von Sieben­bürgen, Sigismund Anton Sztoyka, Baro de Sala, bedrohte sogar jene Feldkapläne (namentlich den in Klausenburg, weil er am 6. Februar 1753 den Bäcker Thomas Jelenek beerdigt hatte) mit kirchlichem Banne und Interdict, welche sich unterstehen würden, in Friedenszeiten die pfarrlichen Functionen zu verrichten und die Wohnungen der Officiere (am 6. Jänner) einzuweihen. Eine Allerh. Mahnung änderte jedoch seine Handlungsweise2). In Wien selbst war es nicht anders. Es wurde bei den Militär-Leichenbegängnissen den Feldkaplänen nicht nur *) *) Arch, des Apóst. Feld-Vicariates, Fase, ex 1752. 2) Rescriptum caes. reg. ad Episcopum latini Ritus Trans- süvaniensemcirca distinctam Ordinariorum Regnorum, Clerique iisdem subordinati etCapellani majoris castrensis ac Capellanorum castrensium ab eo dependentium Jurisdictionem ecclesiasticam dto. 14. Februarii 1753. (Arch, des Apóst. Feld-Vicariats, Fasc. ex 1753.)

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