Philatelia, 1916 (3. évfolyam, 1-12. szám)
1916-08-01 / 8. szám
PHILATELIE 119 A kiállítási bélyegeknél azonban az anyagnak szakmák sze rint való rendezése általában véve nem kedvelt, sok bélyegen sem a felirat, sem a rajz ugyanis nem szolgáltat kellő utba- igazitással, másrészt pedig gyakori eset, hogy a legkülörnbö- zöbb szakmák egyesittetnek egy kiállításon, — és csak itt ott akadt egy-egy szakmára vonatkozó specziális gyűjtemény, — kivéve az alábbi három szakmát. 1. ) aviatika 2. ) esperanlo 3. ) levél- és alkalmi bélyeg- gyűjtés, — a mely három szakma kiváló előszeretettel speciálizál- tatik. Ezen három szakmánál azonban kiállítási és egyéb alkalmi bélyegeket együttesen szokták gyűjteni. Kdlbig Ferencz. Die Resultate der jüngsten Briefmarken-Äuktionen. Von Professor Br. Besnier Obetkó (Eperjes). Die Ende Mai 1916 in Wien abgehaltene VIII. Auktion ist in mancher Beziehung bemerkenswert. Erstens fallen die dort oft gezalten Preise auf; worüber die „Berliner Brief- marken. Zeitung“ mit Recht sagt, dass dieselben im reellen Briefmarkenhandel nicht gezalt werden Wenn dem so ist, so wären die Auktionen nicht Mittel des „reellen Handels“, sondern eher schädlich. Wenn wir in einem früheren Artikel die Einführung der Auktionen in Ungarn befürworteten, dachten wir bereits auch auf die damit verbundenen Übelstände ; und doch sagten wir, dass wir die Versteigerungen für nötig halten. Nötig sind sie ; aber ihre üblen Seiten müssen abgeschafft werden. Die Anhänger der Auktionen behaupten, es stehe jedem frei, so viel zu bieten als er für gut glaubt. Dies ist im allgemeinen, und besonders im freien Handel so ; aber bei Markenversteigerungen steht die Sache etwas anders. Im freien Handel hat der Kauilusüge zumeist die nötige Zeit, um sich aufs Beste ent- schliessen zu können ; aber bei Markenauktionen fehlt diese gewöhnlich. Die Marken werden erst 2—3 Tage vor der Lizitation zur öffentlichen Schau ausgestellt ; und dabei ist der Andrang gewöhnlich so gross, dass die Objekte kaum genau untersucht werden können. Der Käufer läuft somit Gefahr, minderes Material zu hohen Preisen beza- len zu müssen. Ausserdem sind bei Auktionen die Erregung, das Fieber, welche die Gemüter bei solchen Anlässen beherrschen, nicht ausser Acht zu lassen : viele wollen dasselbe Objekt erwerben, der eine lizitiert auf den andern und was ist das Ende des Gefechtes ? Es entstehen horrende Preise. «Germania-Berichte» sagen, dass