Philatelia, 1916 (3. évfolyam, 1-12. szám)

1916-08-01 / 8. szám

PHILATELIA 120 solche Preise nur durch Heeres- lieferanter und sonstige Protzen gezalt werden können. Solche Preise wirken auf die Mehrzal der Sammler sehr entmutigend; denn der Durch­schnittssammler wird kaum je in die Lage kommen, solch’ enorme Preise für Marken bezalen zu können, welche im Katalog 100 — 300°'i) billiger notiert sind. Solche Preise erschüttern auch das in die Kataloge gesetzte Vertrauen; schädigen demnach auch die Katalogherausgeber. Solche Preise bringen — wie die „Philatelia“ dies in ihrer letzten Nummer (S. 95.) auch bemerkt — nur der die Auktion veranstaltenden Firma oder Ver­ein Nutzen; nicht aber dem Gros der Sammler. Dennoch wollen wir die Markenauktionen nicht abschaf­fen, — sondern nur regulieren. Wir leben im Zeitalter der Preisfesteilungen. Könnten nicht die zur Versteigerung kommenden Objekte vorher durch eine Sachverständigen-Kommission im Preise bestimmt bez deren Maximalpreise festgestellt wer­den? Wenn dann bei der Auktion der Maximalpreis durch mehrere geboten wird, entscheidet das Los. Ein ähnliches System wird bei den seit einigen Jahren in München abgehaltenen Auktionen angewendet. Wenn dort auf ein und dasselbe Objekt mehrere Angebote eintreffen, wird nicht das höchste für angenommen erachtet, sondern es wird zwi­schen Schätzungspreis und Höchstgebot quasi ein Mittelpreis bestimmt, so dass der Meist­bietende das Objekt um weniger erhält, als er geboten hat. So ein System der Auktio­nen würde auf den Breifmarken- handel und die Philatelie bele­bend wirken; und so könnten auch die mit den Versteigerungen verbundenen Übelslände eher vermieden werden. Zuletzt wollen wir noch eines bemerken: die Ausnifungspreise sollten im Auktionskatalog vor­her zur öffentlichen Kenntnis gebracht werden, und dürften mit der Begründung nicht erhöht werden, dass inzwischen höhere Angebote eingelaufen sind. Das Publikum kann nämlich nicht kontrollieren, dass dem wirklich so ist; und wenn der Auktionator sogleich mit sehr hohen Beträgen die Lizitation beginnt, entstehen, nicht seitens, nur infolge dieses Verfahrens, ganz enorme Preise.. Tisztelt olvasóink elnézését kérem, hogy késéssel veszik kézhez lapunk ezen számát, de azon körülmény, hogy a levélposta közlekedés egyes helyek között hosszabb ideig teljesen szünetelt, lehetetlenné tette kézirataimnak elküldését, pedig a lap nagyrésze már egy hónappal ezelőtt ki volt szedve. Ezen számunk augusztusra érvényes, tehát nem összevont szám. Nagyon sok uj adatot tudtam meg a tábori lebetüzé- sekről, de nem igen lehetett ezeket ezen számban már felvenni, azonban a külön lenyomatban már benne vannak. Orvos János. .a

Next

/
Oldalképek
Tartalom