Petőfi gyüjtemény - B sorozat / 45-ös doboz

49 '■ .Hatte nidjt audj Heine baá nadjfiegenbe ©ebicgi aud bem tßetofifdjen Jöauernmärcgen „Heíb Sánod" bitten fönnen? Stemm bed; betau«, mein Sngeí«!inb, $u ííeineiS, blonde« ©eibegen; ®rei Jtüffe pub ja fcgneíí gefügt, SWein fügeä Surteltäubcgen! . . . ®t íodt ba« SRäbäjen au« bem SBacg 2Rit feinem Siebe«flegen, ®t fcglingt bolt ©Int ben Strrn urn fie — ©je fann nid;t toibcrflegen. Stiebt ein*, niegt jegn*, niegt bunbertmaf ©ie nut einander iiiffen: @8 fann nut et, bet alle« teeijj, ®ie 3abl bet Süfje triffenl ®iniSe erinnern gang unb gar an bie fegönften Serien bed „Sucked ber £ieber ifdje “ ©ebidjte: ~"-“w mo gutreilcn, ebenfo trie bei Heine, bie faiittfcbe Sßomte ntcgt fehlt. $dj gittere hier nur bie folgenden gtrei —fr ’« regnet, regnet, regnet Sine Süffeflut, O, toie tiefer Stegen ____o!f~ f— • ' Stegen, Stegen führet Slipe im ©eleit, ®eine Singen Bügen, .^»erjgeiieBte SJtaiD! ’S bonnert, donnert, donnert Uns im Stiiden grab’ . . . íüuBtben, lag mi(b laufen, Hu, bein Sültet nabt! Snblicg, endlich ftedt da« Stinglein Hier an meinem ginger feft! 3brc Sippe, ibre Sippe Snblicb meine Sippe pregt! C »wie füg, toie füg eon igeen Stoten Sippen ift ber Äug! ©ob! de« ©elfati« game ©üge ©ich in ibm oereitien mugl Süg, o füg mich . . . Stiemanb ftebt e« . . . 23i« c« mir den Obern raubt! SÜBer fäb’ man’« auch — Verlebten 3ft fa iiiffen fdbon erlaubt. Seide Siegtet fd;ilbern den ©cglujj ber Stomöbie bed Sehend, tro aKed auf ©oben aud ift. ©ägrenb jebod; Heine, PoH Ser* gtreiflung unb troftlod bie Sörbe bed Safeind bon fidj trerfenb, mit eirent gellenden H°gngeläcgter auf ben Sippen unb bad Sßublilutn berfpottenb bahingeljt, rettet ficb SfSetöfi in bie Sirme ber Siebe. 3dj lann ed nicht unterlaffen, biefe beiden ©ebidgte gier anein* anber au reigen. ®ad Heinefege ^3oem ,,©ie erlifd^t" lautet affo: $er Sorhang fällt, da« ©tiief ift au«, lind Herren unb ®amett geb'n nach §au«. CB ihnen auch bas ©tiief gefallen? 3cb glaub’, ich hörte töeifall fc^allen. Sin bod;ocrebrte« ipuBliium Seflatfdjtc banfbar feinen Siebter. 3cgt aber ift bas §aus fo ftumnt, Unb Hub toerfcbluunfcen Suft unb Sichter. ®o<b l;ord;! Sin ftbolletnb fegnüber Slang • ^Srtcnt unfern ber örnr ^ngiter SSiellciegt dag eine Saite fprang Sin einet alten SMoline. Sßerbrieglid; rafcbelit im Sßarterr’ Stloelcge Statten bin unb her, Unb alle« riecht nach ranj’gem Ocle. $ie lepte Sampe äc^gt unb giftet SSetjtoeiflungSooll unb ge erlifebt. ®as arme Siegt trat meine Seele. , 2Bie nana anberd, toie optimiftifdj, jubilierenb tote Sercgenilang unb «RmgtigaHenfcglag Hingt nicht bad Slbfcgiebdlieb bed maggart* Men ©ogned der ©ilbnid „©fitleben": Unb bie Scmebie ift ju Snbe, 3u Snb’ ber Sßfiff unb ber Slpplau«; ®er Slorgang fiel; unb ich enteilte ®er Sühne unb dem ©djaufpielbau«. Unb bin nun hundert Steilen ferne S3on allem irbifd;en ©etoog’; 3eb, der id; einft bie IjatBe Srbe 211« fahrender Scholar bureggog. Unb gb’ nun bi« bei meinem ©eibegen 3m Sötflein, too ich ©űrjein fogtug; Unb mir, dem einft bie ©eit ju enge, 3ft fegt da« ©tübegen toeit genug. Hier tocib’ ich mich am Sämmergolbe >, Unb an dem Säcgein meine« ©eib’«; ü 3ft’8 aucg nur toenig, ob mir bictet’8 ! ©enug des fel’gen ^eitoertreib«. ©er hätte da« oon mir bermutet? \t ©ie tomifeg e« mir boeg erging! 3e nun, trenn fo ein Heine« ©eibegen Sin fo berteufclt drollig ®ing! ®iefe SJerügrungd* unb Unierfcgeibungdpunfie glrifcgett dem „Uif+HCrT«UnÖ iem.r5iaßi),ür,fci)en Spriler gat ber grefete und Per* 6lm1iíf-°afeffln!Ían^ei.£,í'^^“rgiftorifer in ber ©egentoart, Sßaul bíft ireffenb nur ben ©orten gctenngcidjncí: „3n £>rine ift, ,goh alt feiner Stebendlourbtgfeit, ettoad ®cimonif<hed, bad aufd trÄ €tT,en. ibrlI1ier/n ©Raiten toirft; über bie Önbibibualität ecaieBt.iich l/iterer .‘öunior, und adenfabd foimte man an ^oeUe ift Uhiiemrn^!lil0^n^mcn' ®cine Ioiettiert mit ©efüglen, mlterffO ™ r ^^r enttdufdjte ^bealidmud unb bie ^íteiiíe 'xyronte tm Hüntel ber Jgn ^etöft fbricöt ber bi ^er 9 atPJ’ Pet Ritten in feinem Stenb unb feiner gcfäufdjtctt ® f Kf*fiJt^vena®-Ő“&/ns®Cl^a^rt ^at uni) *trf§ bertraut auf © ■._ er!Í^etí' .b,!e die Stebe. Stíled, toad in SSetöfi ait "r i^füuubeí entpfinöfam begfn»tcni»cr untr fcfyng» t enbigettber Sieber." ftirgenbd geigt fiep jedoch der ©influjj Reined auf SfSetöfi fo toaltig áld in ben „Steifeffiggen" bed legieren. Unfer moderned efcgtecht fann fid; faum eine SSorfteHung bon dem Stuffegen aegen, bad bie ^einefegen „SReifebitber" bei ihrem Srfdjeinen in r gangen gebildeten ©eit gerborriefen. 3« einer geit, too die ilitifcge SReaftion igre Orgien feierte, too bad „Sfunge Steutfd;* jjnb" bon ben Sültein ber Sßoligeigetoalt berfolgt tourbc unb bie Ijfrerarifige SBerfumpfuug eine allgemeine tnar, tnirften die „Steife* riflber" Reined mit igrer iöftlidjen ©atire, igrem göttlichen ©ig uijib bie tounberbaren, farbenprächtigen ©cgilberuttgen bon Sand utjtb Seuten toie ein ertöfenbed unb befreienbed ©eloitter. Stud; äfejanber Spetöfi piglte fieg berfuegt, in bie gugftapfeu feined dc/Uifdjen Kollegen 31t treten unb ein ©erf gu fegaffen, bad bicl* fa:g an bie „SReifebilber", namentlidj an bie ^»argreife Reined er innert, ©er bie „SReifeffiggen" bed ungarifegen ©iegterd lieft, tu; rb ben Sinflug bed beutfdten Sßoeten nidjt berlcnnen. $ier mi e dort bie eigentümliche SRifdjung bon ®icgtung, ©ig unb gQiibfdjaftdmalerei, ailed im fubjeftibften ©til gehalten und mit jeiuter fouberänett SRiidfidptdlofigfeit, die an alléd, ínad bie Srabitiou rti:tb bie Storurteile für tnürbig eraegtet, bie ©önbe ber ßritif legt ru.'b bie falfcgen ©ötfer auf dem ©ebiete ber Sßolitif unb SUeratur jrj^u ihren SfSiebeftalen ftürgt. ®ie Settbeng, bad ©runbmotib ift beai beiden gleich, nuu mit dem Unierfdjieb, dag SfSetöfi gar mandjed r,, ''.erbrüden mufete, toeil bamald bie gen für noch toie SÖIeigemicgt v jf bie literarifdjen guftänbe in Ungarn brüdte, fo bafe Sßetöfi tv gtoungen toar, biele aifueHen ©egenftänbe unberührt gu Iaffen. ijj.iie ©efidjtdpunfte unb bie ^nteregenfpgären Reined finb aud; Oi d mannigfaltiger unb allgemeiner aid diejenigen Sßetöfid. SBeibe gelegnen fieg burdg iöftlidjen $umor aud; toägrenb jebodj bei §cine bi * ©atire unb ber ©arfadmud bominieren, entfpringt bei Sßetöfi per ^urnor aud bet ®iefe bed ©emiitd. Stud; er gatte den SIRut, bi|[ bidjterifdien Halbgötter feined SBaterlanbed gu geigcln, auf itjre oadjerlicgfeiten unb ©djlriäcgen aufmerifam gu madjeit unb gleidj* jajn bligartig bie fdjtoüle SItmofpgäre ber geitgenöffifegen Siicratur gU‘ beleudjten, unb mie Heine burdj fein SSorgegeit fidj gagllofe - önbe fdjuf, fo fielen aud; bie bou ber ©eine! Sciöfid fldinifmm-- fcrinw >tf rill. ^rrfT-r—r 3”^r"S;.;7£H--aber -heu. ©atiriJer nungdlod ger, igm bad Seben nach Kräften fauer maegenb. bal O'ij <• lentümlicgerloeife gat Sßetöfi aud; mit Heine bad eine gemem, er in feinen „SReifefliggen" den größten beutfdjcu ®icgter ©jetge angreift, fid; über beffen ©emüidfäite beflagt, faft mit den* fejben ©orten, luie ed Heine getan, trenn er feinem Slergcr über bit erhabene SRuge bed ÓIgmpierd Sludbritd gibt, ©o fagt ^Petőfi in einem feiner SReifebriefe, gerichtet an feinen Sugenbfreunb gifiebrid; fíeréngi, einen einft godjgefeierten Igrifdjen ®tdjter: 1 „®u toeigi, unb toenn bu ed nidjt toiffen foHteft, fo fag’ idj’d dir hiermit, bag id) ©oetge nidjt liebe, nidjt audftegen fann, ign be,rächte. ®iefer SIRann gatte einen Stopf bon Siamanten, aber fein Hera tnar ein Siefelftein . . . Stud; bad »liegt, benn ber Stiefel fdjiagt gunfen. ©oetged Herg mar Son, nidjid aid ®on, lueidjer, ncjffer Son, aid er feinen törichten „©ertger" fegrieb, bann garter, “‘■oefener ®on. 3$ brauch’ einen földjén „grater" nngtl Sdg iiätee jedermann nadj feinem Hc^en. ©her fönnte tdj mtdj mit -Jnem SRenfdjen befreunden, ber in feiner Seibcnfcgaft taufenberlet écgledjtigfeiten boHfügrt, toie mit einem falten URenfdjen, der mir tefufenb ©efäHigfeiten ertniefen. glamntenbed Heeg! glammenoed Hergi Ober bad eifige ©rab . . . O mein ©ott, trenn mein gtügcnbed Herg einmal erfalten fottte . . . SIber nein, bad fann nidjt fein! 3Rein Herg fann felbft ber ®ob niegt erftarren. SSe* fettet midj im SJorben unb pflanöt auf meinem ©rabe einen I

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