Petőfi gyüjtemény - B sorozat / 45-ös doboz

yvjuticii.• -l'u» vyenujl gen 9Jiann ju Diet papién 3^ Tus. d&ft wue'ltUtßiPMi' SM4íp Roman von Helmut Loren« 42 Nachdruck verbotas „$>euie finb bie ftrategifchen Sebingungen oer ciSefamtlagc üiel ungünftiger alá bamalS. fi)a§ fyaben mit alle ffeute gefühlt: ©egen meit größere ^lottenübermac^t mußten mit fedjten, als bieS 1914 bet gaü gewefen wäre!" „aber mit ©efdjid unb ©djneib haben mir geljanbelt!" „SDtit großem ©rfolg, mit meit größerem s-ieííeidjt, als Wit eS jefrt auf bent 3tüd* marfdj aíjnen..." „91(1 alfa. 3<# reben @ie ja ttneber getnj tnanierlidj." ©anj hinten am iöorijont tafle« jtoei ©cfjeinmcrfer liber bit See, ... lautlos mie ©eifterfinger. 5hm Vereinen fie fid) auf einen $unft, müffen etttxxS ertast babén... Schnell bintereinanber blifct eS immer »nie» bet auf... groei Ijobe Radeln madj fen am ©orijont empor, ©egen ibr l)d\& Seudjten beben fidj bie Konturen eines beuifdjen SreujerS beutlicb ab... „Set ,gürjt Scapolb' mirb baiS fein!" ruft Staiöened. Sumpf rollt ©efdjüfcbonner herüber- Sie ©djetnmerfer oerlöfdjen. Sodj bie graufigen Radeln brennen toeiter, mxb lange mabern fie an bet ttörblidjen Simm. „Sa bat Samo«) toobl einige SejtroiperS erlebigt?" meinte bet Soron. „Siebt ibm äljhtidj. Senft er «»bl nodj an ben gmeifampj?" „3dj boffe bodjv berfj, bie ©djíad)t Oerfob* nenb auf bie ©emüter «>irtt unb neues S3er» banbeln mögt id) ifi." „D6 fitfj unS ber ©nglänber morgen früh bei §orn§riff pr Sdjiadjt ftellt? SBaS met* nen Sie, Staöened?" „3<h nehme eS an. Sut er es nicht, bann hält ihn beitlofer Stefpeft oor unferen Sei» ftungen ab, unb es mirb liar, bah 3tfü<me feine glotte nicht mehr in ber §anb bat. Stofjbem aber ..." „SBaS nun mieber mit ,trobbem’, Sie <Spö* teníieíer?" „Srojjbem ift bie Sorberrfchaft bet ©ng» länber jur See auch heute noch «orhanben, h>eun and) flat! erfdjütteri Shr ißreftige bat fidh-er einen fdimeren Stoß erlitten bot alter SB eit, aber «nrfliidj bredjen iann britifebe Seemacht je^t nur eins..." „Sie meinen baS ... U»5Boot, Sannt?" „ailerbingS! Igejjt ift ber lebte augemblid gelommen, too ber unetngefdjränfte U»Soat» Srieg mit aller SJtadjt einfeben muh-.." Selten batte S3ergmann ben StaoigationS» offijier fo erregt gefeben. „... jefct nad) bem ©djíage, ben unfere Schiffe ©nglanb oerfe^t haben! 3« Serbin* bung mit toeiteren energifdjen aftionenun» ferer glotte iönnen toir ©nglanb friebenS* geneigt machen! Sdjeer ift ber SOtann, um beibeS burdj'pfüljrett. SRam laffe ihn nur banbeln!" „Unb Sie glauben?" „3d) hoffe beftimmt, bah «ran nun enb» ßch Sdjtoung für grojje ©ntfchlüffe geigen htirb! ©3 h)5re gerabeju greoel, toennman anberS bädjie!" an Sorb StoemerS 15»2eutimeter»©efcbüb mar bie Sorporaífdjaft babéi, bie Safematte notbürftig p reinigen unb bie üielen leeren ÜDtetallfartufdjen ju entfernen. Einige Seute fdjiiefen bann in bet ©de neben ber Sereit* fdj ammunition h)ie lote. aioiS Siidjbuber unb Simm Sreuget batten fidj mit Éiaje Säh°ß> «neber auSgeföljnt; be|d)mid>tigenb batte baS grofje ©efcfjeben auf bie Stirn* mung gehraft. „Sei uns baboam toerben f fchaugen, toenn f bös lefen. Seil bam’n mer mol fauber angangen. 3 hab a SBaíífabrt jur SDtutter ©ott’S oon Dberfiborf oerfd)ptochen, bal’S ma ihn bermifdj’n, ben ©nglänber." ,,S)en b^bbt toü beuf’ oemeibt Dber nu mol ruhig! Silenjium! 3ierft geeft jo be §anb, áujufi uu aioiS. So ift’t goob. Slu bet unf’ áorprolfdhaft toebber greeben!" ®er SBaihtmeijter tritt an Ximm Sfreuger heran unb toinft ibm entfl: . „©eeinem, ©oufin $ebje SiewerS bat eS bees jefaht. ©r Iaht búb bitten, auf ben 3efedjt3oerbanb3píab p íommen. ’S jebt p anbe..." £imm Sreuget erbleicht, bie Snie toan* len ihm. SBie im Xraum ftolpert er bi«ter bem S3 ad) tmeijier Ijer burcb baS jerfehoffene Schiff... Sebje, ber gute hamburger3«ufl«! 9lun finb fie adjtern. künftige §ijje berrfd)t in bem engen 9taum. ©ben erfi bat man baS Sanjerluí öffnen bürfen. Sor* fidjtip muh man f^reiten; fajt ber ganje Soben ifi mit Sertounbeten bdbedt Überall lies 01 fr«* hie beutfeben SKtänuer, in ihren Sd merjen, {HU ergeben... i )berflabSarjt Steinljőfel arbeitet inmitten beg Granges am DheraíionStifd), bie arme! beS blutigen «»ihen SÄantelS b°^h auf» gef fjlagen. ,.3fch í°t auSfidht mit bem SieroerS", ant loortet er adjfelpdenb auf limmS Stage. Í fiebrige äugen leud)ten aus ber ©de, ein gro her Serbanb fchimmert toeih- ®a liegt ÍEe >je. Sieben ihm htiet 2ouiS ffitoU, ber Dbirbeijer aus §cijraum 4, unb reicht ihm in einem Sledjgefdjirr SBein. Stohnxife geht ber atem beS SSeriounbeten. Such Simm ®r<uger Iniet nieber, bringt fein Dljr an bei* ätiunb beS Sterbenben. ..SJboft’t goob, Simm, mit nti ifl bat to ©nn. SHrt hitpt jo nu ntf. SBü fünb unf’n pergőit bloh een Soob fdjüliig." i.Dach, Sebje, fnad hoch nee fo hxrf..." »Sach! 3d «>eet, bat id fe ne toebber io feil frieg to $uS. Simm, min leetoe grünb, bim oof an min ffomilie!" j|So id, Sebje, bo id. §ebb man ieen Sorg. 3<h «hII moll oöt jümmupfomm’n." ,.SBat fleibt bat bobén, §err SBacht* mtifter?" flüflerte Sebje mit immer fch«>3- dhe:er Stimme. :,3ut, meein 3««9/ f«hr jut." ,Sat iS fcheun! 9lu meet id Sífcheeb... Utr bu, 2ui,... id t)ebb all angfi üm bi! ©liU'o jo nee, «)at fe fnadt oan Sőlíer* p£"- 'rung! 3§ io aflnS ful’n ®rom. §oI i .• ‘ imm unb ben §erm SBad)tmeifter." ííouis Shroll fchaute mit pfammengefnif» fe?‘m Sippen bor fid) bin unb mochte bie be «n nicht anfehen. „So bin Seft, Sui,... oör bin Sober* lanb! Serfpree! mi bat!" gögemb reichte jebt SouiS bie §artb; bod) unruhig unb finfter mar fein Síid. Ser Sterbenbe merfte eS nicht: „So bin Seft, Sui, aS banbog, too mü bat Sed bidjt molt behbt,... min 3un9/-*- bo bin Sejt..." „ad)tung! . . , Sorpebohoote an Steuer- borb!" fchredt ber Sefeht burch bie SedS. Simm jtreichi bem Soten über bie Stirn unb fpringt nach feiner ©efedjiSflation ans ©efebüb Sorb SRoenwrs. * „Stheinmerfer! achtung!" Oben auf ber Stüde unb an ben Schein metfem flehen fie atemlos, ©in ®d)atten ift jmei Strich fteuerborb oorauSgemelbet . . SBirllidb! • • • Sott! . . . 3efet ft>mmt et näher. „©djernmerfeT leuchten!" Siet lallmeihe Strahlen fcheudben bie 5lacht . . . SaS ift fein .gerftörer! Sier fdhtanle Schornjteine, bie b°he Srüde? ©.in Sreu» Jex ift baS! ©rell finb bie engtifdhen SriegS* flaggen in ben Soppen beleuchtet . . . Srü* hen haftet man an bie ©efchüfjse . . . gu fpät! SalOen bom „©rohherjog" . . . 3hr gelheS SOlünbungSfeuer bienbet bie äugen, bie Stufje ber See meicht bem aufgellen ber Sanonen. glammen laufen über ben rnunb gefchmet» terten SdhiffSleib beS ©egnerS, ilettem bie SBanten empor, bie Stagen, bie SMaften, freffen bie ffrlaflijan- SrennenbeS ^eijöl flicht übet baS SBaffet, im mahernben ^öltenfee treibt baS SBrad. 3e|t bäumt eS fid), jer* ftiebt in glühenbe flehen, ben Snail ber graufigen ©pplofion oerfchluden bie Saloen ber ©efehü^e . . . „Sdjeinmetfer blenben!" Sie Scheinmerfer fdjtagen ju, bunlel ift eS miebet. ©S raufcht bie See ihren uralten Sang . . . Sorb iRoemer aber unten in ber Safematte furbelt fein ©efdjüjj in Suheftellung, ftreidht leife über baS hei|e 3tohr: ,/^ebt hebb ich bi rächt, min 3°n«i/ jefet hebb id bi rächt!" * fjür ©rifa «Ktr biefe Slacht unenblich lang. Sam ihr ber Schlummer, fo fdjredte fie imer mieber jählings ber ©ebanfe empor, bah aus SSilljeimShaüen noch immer ieine 5lad)richt ba nxir. Sie blidte in bie bänu» mernbe SRorgenfrühe, prehte bie Stirn an bie íüljlen Scheiben unb forgte fidj um bi« SDtänner, bie fidj um iljretmiíten auf Sob unb Seben fdjlugen. SJtit Sehnfucht erttxrrtete fie ben Í^Üen Sag. Sie fjreunbin hatte ihr üerfpredjen müffen, ju íommen. Sie fanb immer SBorte beS SrofteS. 3« größter Unruhe nmrtete ©rifa. Ser §immelfahrtStag ging jur Steige. Sei ihrer bangen Ungemiffheit beachtete fie nicht, wie eine fejtlidj gefiimmte SoííSmenge bie Straffe auf unb ab mogte. ©nblidj gegen ab enb iam 3rau 3rm>* garb . . . Sdjon im Sorgarten rief fie: „fffreue bid), ©rifa! Stun haben mir beS StätfelS Söfung . . (Sortfefeung fo%tí J V.

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