Petőfi gyüjtemény - B sorozat / 24-es doboz

$a fenhet iHn Sem mit einer Tepefdje an ben KriegSmtnißer nach ©eß. ©etöß erfdjemi bei bet HBeiSung ohne graoatte. gin Tabel be» SAinifletS, — unb Petőfi Berjic&tet auf feine DfflcierSchatge uub quitíirt ben ®ietft. Slber er tierlägt nicht bte Komeraben. 3« EiBiltleibung folgt er bem fieere, immer an bér ©eite SÖemS, bér ben Slbfdjieb nidjt gelten lieg. Km 31. 2u'i 1849 tarn eS bei ©äjößburg jur ©djladjt. 4000 Ungarn unter fflem ftanben 18,000 fftufjeu unter (Senera! SüberS gegenüber. ES entfoinnt fid) ein niörberticbet Kampf. Sluffifche SBaffcn krängen BormörtS, ©emS Krmee muß meicheti. Sie Ungarn fließen, ©etőft Jud)t ©dpi; in einem Kornfelbe. Jiofaien Hinter ihm brein,----------maS to eiter gefd)aH, man iueiß e$ nidjt. ©eine Seiche ifi niemals gefunben mürben. ®arauS fchloß man, baß er in ruiflidje ©efaiigenfdjaft gerathen iei- IBad)* tforfchnngen haben ergeben, baß bem nicht fo ift. Sine hohe SSahrfcheinlichfeit fpriebt baffir, baß er unertannt mit anberen Kameraben in einem UBafien» grabe beflattet mürbe. 3n iüngen Sagen Hatte er eiuntal gefmtgen: Sür Siebe mill ich gern mein Seben, Unb für bie greiheit meine Siebe geben! ©o Hat er benn SBort gehalten. Siebe nnb Seben chat er ßiugemotfen, als es galt, für bie greiheit fernes SolfeS ciujutreten, Ungarn mirb feiner nießt V ,t)ergeffeii. Santbar mirb eS iHn in biefen Sagen : feiern all baS, mas er' feinem SSoIfe getnejen: ’ iugleidj ein Sänger unb ein ©etb. Slltc (sptammimepitsiier. *) SluS bem Siacßlaß eines Hamburger Theologen. 5Kitget£|eitt »en ©uftat» ÍBurcíjcrB. Ser bet KHermeltSöermittler, fpielie mit »or einiger 3dt ein Siarombnd) ben ehrmürbigem SluSfeHen in bie ©änbe. gin Slid auf bie erfte Seite Hatte mich beleHrt, Daß eS 3- ®. Slefefer in ©om* bürg mar, bev im Sabre 1765 bi.S ffiüdjlcin angelegt, um feiner greunbe 'Anbeuten „ju emigem ©ebäcbiniß" feftjuHalten. 3#Hunn UBatbiaS Klefeler mar SantaiS ein 22jüHnger gaitbibat ber Theologie. ©r entflammt einer efjcmürbigen ©cmburgifcHen gamilie; fein ©roßöater mar Äämmertifcbreiber, fein ©ater Sßaflot *u ©toorfletb unb and) fonß fanben fid) nutet feinen Angehörigen Biele SBiirbentrsger. IBadjDeiu 3oßaun SBailpaS bas fiambutgifebe gjpmnafium befudli batte, bejog er bie UniBerfiläi 3cna. fiier im Kretfe jahl- »eitber aufttrebeuber Talente Hat fein StammBmfi eine ©ebeuiung angenommen, bie nueb uni, uadj 135 3“Hren, jn einem Sßermeiien eiuläbt. 3n Sena befianfc p biejer 3dt eine „©erjoglidj beutfdje ©efi'afiöaft", melcße fid) bie ©flege ber feßönen SBifieufcbaHeii jur Aufgabe gefteBt Hatte, and) Klefeler trat bev ®efetlid:nft bei. ©eine Ein» filHrungSrebe „Sou bem Einfluß ber ftfiönen JBiffen- fttinften in Me ©otieSgeleHrjamieit" geigt uns bie jugen bliche ©egeiflcrung be$ tHeologifdjenSanöibaten. grommen ©emut»* unb freien ©elftes tritt er in bie ScHraufen für bie großen Siele unb Offenbarungen bet SBiffenfujofte« unb Künfle. Ser Kreis non ®e» leHrten tm bamaltgen 3'”“ mar lein ju unter- febäfeenber, utib ungemein mntöet eS an, unter biefen, rote and) unter ber ßubentifdjen 3uäenb, tide ju finbttt, melde ba§ beutfehe SBort, nbmoHl eS in ben HöHeren ©ejelifibaftsfreiten nameutlicfi unter griebtidj Bon ©reuflen berbőnt mar, Ijod) in SHrer. Hielten, ©liiou finben fid) Hier bie ©ruubBfeiler, aui benen fid) bie uttBergleidjlicbe ®eimarifiSe gpoebe unter bem ©d)u0c Jfari äuguft’# aufriiHiele. ©oeben mar ju imbertuSburg bet griebe ge- fcHloffen motben. 3m iierjogißum SatSfen-SSetmar fiiHvte für ben minbcrjäHrigen Kari Slnguft beffen 2Jtutter, ^erjogin Stmalie. bie fRegentfcbaft. Ste mar eine Huge grau, Hafete iebeS fleife Ipofceremoniell unb liebte uub förberte ®ijfenfcbaft unb Kauft. 9luf gäebridjS Statt) mäblte fie )um grjieber ihrer ©ößue ben ©rafeu 3°Hann ©uftatHe Bon ®oerß, ben fbätern ©taatSminifter Bon 'Sreufeen.1 fffiit einer für ben bam,als 13jäHrigen fprinäen bor- treffü^ auSgebilb. ten ©anbfiHriit Hat fidj Karl lugnft in SlejeferS ©tammbub einsejcHricben. „KtHalie", bem Damals in Sentfdiianb nod) Helle fBegeifterung ernecienben 28etfe fRacine’S, fiub bte Bou ißm Ber» jeidjueten SSerie entnommen: „Celui qui met nn frein a la fnreur des fiot-s, Sait aassi des méchants arréter les complots. Soumis avec respect k sa volonté sain te, Je crains Dien------et n’ai point d’autre c rainte.“ En liaant ces mots son­, m venez vous de votre affec­le 26me d Avil 1770. tionné Clianes Auguste Pr. d. S. W. (Ä@r, ber ber SBatH ber gluiHett einen ßngel anlegt, ffiSeife aucH bie fßläne ber ©öfeu ju Hinbern. SÄit gHrfurcßt feinem Heiligen SBillen ergeben, gürcHte id) (Sott------uito Hege leine anbete g urdjt," fßrins ©onftantin, ber um ein 3<>Hr längere unb nacb jeineS ©aterS 2iob geborene ©ruber Karl Siuguft’S, jdjrifB als ©jibmung ©eflerts, beS fletS BercHruugSmütiigen ®id)terS, früHer oft citirte SSerie: Siacütriut Betboten. „SPie felig lebt ein fflfann, ber feine ffffiifiten lennt, Unb feine ©fliit SU tHun, aus SRenfcHcnliebe brennt." Seiber ©riiijen ®ouber«eur, ber fdbon ermäHnte ®raf bon ©orrj}, fnüpft an ein Söort auS Siouffean’S „Masimes“ Setraátungen, bie fonft faujn auf einen ©ünftling König griebtidj’S fcijliefeeit laffen: „L’oubli de toute Religion conduit ä l’oubli de tous les devoirs de 1 homme. — Vous, Monsieur, qui serez Ministre de notre Sainte Religion, apprenez ä ceux qui seront de Votre troupeau, que la Religion est faite pour nous fournir les plus puissants motifs ä la Vertu.“ ($aS Sergeffen ber füeligisn füHrt sunt Sergeffen afler ©flickten beS ©lenicuen. — @ie, mein §crr, ber ©ie ®iener nuferer Heiligen SHeligiou fein merben, Iebren ©ie bie, melcße ju SHrer ©eroe «eHörer. merben, bafj bie fReligton baju bient, uni bte ntädjtigßen Sriebfebern 3llr Sugeub ju liefern.) greuubiiHaftlidbe SBibmungen Bon ©einriií XLI1I. ®raf flieufs unb ©errn uon fPlaue«, fomie Bon ©eil» baiH, Hem ©ecretair bet fftegentin, Bon SJianteuffel aus Kurlanb, Bon Oerßen aus ©treli|> unb fonftigen „ber SBiffenltiioft fflefliffenen" mit flingenben fflomen enthält baS Silbum in grofeer SlnjaHl. SeadjtenSmertf) ift bie ©infdirift eines fdjtoer» geprüften SaterS: „Unfer SBiffen iß ©tüßWerrt unb unfer SSSeiffaBm ift ©tüdmercf, mann aber Hai SBoHiommene tommeit mirb, mirb baS ©tüdroertf auiHören. SJitt KnmünfcHung alles erfinnli^en SBoIergeHenS fißtieb biefeS in feinem Slnbeucleu 3oH. grieir. S3il6. Semfalem D. 3lbt ju fRtbbagSHaujcn. Sraunfiföeig, b. 5. SDtai 1770." 2er proteiiantijiHe 2!tt ju SttbbaglHaufen tear ber SSaier jene? unglücflicken jungen SOianneS, beffen ©(ßiclfaie mir im SBertHer gefdHilbert feHen. Ser junge Serufaletn mar braunfcHmeigifcHer ©efanbt» jcHaftSfecretair unb geftörte junt ©oetHefdjen greunbeS- IreiS in SBeßler. ©ein iiang jhe ScHmermutH, ge» näHrt burd) bie ungliiiflicHe Siebe in bet grau eines feiner greunbe, trieb iHn baju, feinem Seben burdj einen Säifiolenfcfiufe ein 3«I i« fefecn. Sein 2ob erregte tiefes Sebaueru in beu meiteften Kreiien. Seffmg, ber bie Bou Serufalem Hinterlaffencit pHilo* fopfsticbet! atbHaublutigen HerauSgab, faßt über bie greunofcHaft, bie ißu mit ißm Berbant: „ . . . tdj genoß fie nicöt über 3ßHr unb Sag, aber gleidirooHl müßte id) ntdjt, uafl idjiiineu SDtenidien ’in 3aBr uns Sag lieber getnonnea Hätte, als iHn. Uub baju lernte itö ibn eigentlicH nur bort einer ©eite fennen. ©S mar bie Sletgung ju bentfdier ^rfenntni§, bas Salent, bie SBaHrßeit bis in ißre leßtcn Sd)Iupf« mintel ju Berfolgeu. Sfie eine meHmütHig« ©rgönjung in biefer SHoral- teriflif beS ©oHneS flingeu bie ©Sorte beS SaterS t Unfer SBiffea ift ©tüdroerf unb unfer SBeifjagen ift ©tüdmerf. 3. 3- ©fcHettburg, bet öerbienftbofle ©Halefpeate» Ueberfcfer, nimmt Hoben ging auf bem ißegafaS, um ferne jugenblicHeu gteunbicHaflSgefüHle auSju* preeben: „®u liebft mi(H, Klefeler, bie ©praeße 2>eine8 Slides, ®eiu ebleS ©erj Hat mir eS längit erlläri. Sei eisig mein! ®u bift bei befien ©lüdei, ber befteu SBünft&e roeHrt. 3ena, ben 9. Slpril. Sergifl, mein lieHfler greunb, niemals beS Steinigen. 3* 3- gfcHenburg." gin mit g. $. SB. 5B. unterjeicbniteS ©tnmmbucft» blatt läßt mid) unter biefen 3uitiolen SHrifiopH SDlatHn SBielauD BermutHen, umfomeHr, ba ber SicHter and) auf bem Titelblatt bei Bielen erften SluSgaben feiner 2Bi*Ee ftatt feines Pollen ÜiamenS nur bie 3uitialen angiebt. SSBielanb mar berjeit an ber UniBerfität beS naHe gelegen ©rfurt ©rofeffor ber ©HtlojopHie; feine Sc- rufung nacb SBeimar als gtjieber beS ©rinjen er­folgte 1772, — ®ie jierlicHe [©anbf^rift unb meßr nod) bie jieriicíe Serfificatton giebt beu ®id)ter beS Dberon ju erfennen. „®ie üBeißbftt, bie ®idf), greunb, ergebt, ®ab ®ir beb Bielen ieltuen ©oben @m ©erj, baS eble.Sluil belebt; gin ©trj, baS ménig SDteujcHen Haben, gs lennt ber SBifjenflHaft 3**<, un6 forfät na<£ SEaHrlpit unb nacb ©rímben; KucH IeHrle $icH ein jcHön ©efüöl, ben SülertH ber grennbfcHatt ju empfinben.* 3n g. ©. Pott ginfiebel begegnen mir einem jungen SJlaune, ber fpäter als KammerHevr ber ©etjogm Simalie am SeimarfiHeu ©efe febr gefebäßt unb bori unter bem Samen l’ami belaunt mar. gr galt als Sliufifer unb ©oet nuD bie SBeimcrer ©ofd)ronif nennt iHn bei allen gefielt, ©einem „geteeueßen greunb unb Sruöer" Klefeler fiub bte Serje ge» mibmet: „SBemt Sturm auf fernem Sffteere bligt, ©iug iá) im ftiUeu ©nrn, SBo micH SaiinenS Uliufe fc^üßt Unb fdilaf beb ®oriS ein." SieHitiid) gebaltenen ©erjeu b gegnen mir btä Defteren in Klefeler’» ©tanimbudi — fie jeigen bie gorm unó ben Seift ber Sprif, mie fie üor ©cetbe berrfdjenb mar. 3- S- «on cßencf, ein greunb auS ©eflen, läßt fitb al:o PerneHmens „®ie ©parfamfeit ftiljt bod) in biefen tbeurenRabren. Siuciuoe trägt ibt Kleie, um nur basíjetig ju iparén Srei ginger niebriger als tpre ©djultern geHn — Steigt biefe ©parfamfeit, roaS mtrb man ba nidjt ___________ fetjn." — • ) ®ie im ©tummbud) öfter genannte „Saline" mein id) nidit anüerS ju eillären, als baii eS, mit aHetbiiigS fübner poctifdier Siceuj, Sena, bie ©tabt an bet ©aale beoeuten foQ. Kn* einem Heute nodj Beliebten ©tammbinbberä begegnen mir Hier, niebergefditieben bou einem „ber Heirtgen ©otteSgcleSrfamfeit Sefltffenen*: „Sebe, mie ®u, menu ®u flifHft, SBünfáifn maß, gelebt ju Haben." — ©S jieHt [aucH ein befdjeibener StebeSroman feine jártén gaben burd) baS Sucö. ®a Heißt ei einmal: ,,2ld) §immel! laß mteß bodi bie SHäler grüßen, 2Bo id) ben Sens beS SebenS jugebraiHt, Unb beim ©etaufd) Bon fanften SSaffergüifen Sin einen IReim für SBincßen oft gebadjt! fiabe bie ©emogenbeit unk fcbeule beb ®urcblefung biefer 3etlen bemjenigen beftänbig ein geneigtes Hu* benden, ber mit ®tt mancHeu Oergeblidjen ©ang um connaissance ju madjen, gemaebt Hat, unb meltHei fidj nennt •, .y ®eitt aufrichtiger greunb SaltHafar fi. Srind au« fReBaH. ©efcBrieben ju 3tna im SRntb Kraufifdjen fiaufe mo ©** u. Sl** rooHnen. ®en 13. September 1767." ‘ ©Pater mar ber junge Theologe fo glüdlicS, bie Sonnaiffance bod) noch ju machen, benn ein anberer Settrauter feines fierjenSgeHeimniffeS f^reibt nacH einigen Sicnnten, ebenfalls mit Stjug auf ©linajen Kraufe; „®ie Tugenb belohnt bie SBüHfeligfeiten unfereb SebenS. SetnH. Sllbr. bon SltoU atiS SSien.' Sergeffe nitßt, lieber greunb, wenn ®u biefe ©eite burchliefeß, mie manche Bergnügte Tage unbStunben mir auf bem fdjöueu Salcon ®eineS fiauSmirtHS ge^ noffen Haben, menu an bem genßer, melcpeS ffiu mobl teunefi, ®eine SB. mit ihrem göttlichen Seife ftuub, unb untere ©erjen auf baS ©eftigfte eutjiidte." Sie baS mit „göttlidiem Dieife" umfloffette KBinchtn fid) baju BerHalteu, iß mir nicht belannt. 2er Sater, Math Krauje, nnb feine Tochter (£. fchriebeu ihm pm Slbfcßieb freunblidie SünfiHe ins ©tanunbudi; bod) SRindien’S Stame ift nicht barin ju finben. ©iermit fchließe id) BaS ©apitel über bie 3*naer ab,' unb meube mich ben sum Thetl fchott älteren Se* Siebungen KlefelerS ju feinen hamburgifchm SanbS* leuten p. f ^ermann Samuel fReimatu§, beffen in ber ®e« fchichte ber Sibellritif belaunte Schrift nach feinem 1768 erfolgten Tobe Bon Seffiug unter bem Titel „SBolfenbi'ttier gragmente" perößeiitlidjt murbeu, bürfte unter biefen toobl juerft genannt merben. ©eine theilS griechücH, tbeilS lateinifcfe abgefaßte SBibmung, batirt aus ©amburg, ben 10. Slpril 1765 unb lautet: „Eusebos, dikaios, sophronos. Nobilissimo Klefekero, optimae spei adulescenti, nuditori suo perinduatrio, honoris et memoriae causa scriptum reliquit Hermannus Samuel Reimarus.“ (gromm, geredet, meije. ®em fiodjberehtteu ©erm Klefeler, bem BielBer- fprechenben Sünglina, feinem fleißigen ©örec, pr ©bre unb pm ülnbenfen liiebergeidjriebenO Unb fromme ©rmahnungen riihtet ber ©ater, 3- ©• Klefeler, Past, Mohrflethensis, an ben ©obit: „®Hte @ott, liege ob ber aufgetragenen Slrbeit; lebe mäßig; unb fliehe Wie bie ©eft: ben Sortnife." (rtjy no).vnQayfjioaivt]v.) üluS bem Sttoeaal citirt 3»- ®eovg S3üfdj, ber ber* bienßboDe ©rünbet ber hamburgifcHen ©anbei«* olabentie, auf meldjer junge Kaufleute unb angehen'be Eameraliflen eine fehr jmcrfcntfprechenbe fSilbuug erhielten. ®aS bafelbft berrfienbe Sehrfhftem mürbe muflergültig für bie ©aublungSbefliffenen aller Sänber. Slm bamburgiidien ©pmuafium hatte ©üjdH baS Kehr* amt ber fOlatHematif nme. @r mar ber Stifter Bieter nüßlidjer ©efeüfcHafteu. Surd) feine ©emüHunge# erhielt ©amburg bte beiteiugerichtete Slrmenanßalt in ©urops. Slm 5. Slnguß 1800 ftarb er, 72 3<>bre alt, unb banlbare äJlitbürger errichteten ihm ein ®enfmal auf Sent ©tabtmaü in ber Safiion Sincent. SIIS in golge Bou äerflörungen, wdäje ber ©ranb Bon 1842 Berurfadjt, biefer SÜBali abgetragen merben mußte, ttmrbe baS ®entmal in bie 3iähe b|r SombarbSbrüde perfeßt, borthin, mo früher bie SSaßion TaPib ge­legen mar. Sind) ein flBitgiieb ber in ©amburg’S ©hroni! oft genannten gamilie SBufeeitbecber ift im Stammbuch eingefdjrieben. gs iß Dies ©SbraS fieintid) SBufeen» bedjer. Treue greunbfrbaft Berbanb ben gleicbaltri* gen, ebenfalls jum Theologen beßimmten unb literariid) Hochgebilbeteit jungen SBann mit Klefefer. 3m 3<tHte 1765 mibmete er bem greunbe bie Seilen; „grlargte ©d)äße, roohnet nur bei) meinen geinben, 3* münfehe nichts, all baß iá) frei), SllS baß ich ungefiöhrt beh SBufen, SSein unb greuuben, 5Bie frember THorHeit ©claPefet).* Unb im folgenten Sahre fdjreibt ber junge leben?« frohe Theologe „in ©aal*Slthen, beh ber Turchreije nach ©öttingen": „Tugenb unb greube ©tub ewig oermanbt, ES fnüpfet ße bepbe Ein htntmiifcfieS Sanfc." — SSon ©öttingen fam SÖlußeubedier, auf Empfehlung beS febon ermähnten jungen Serulalem, als ©rebigtr nacb bem fiaag. Später ging er nach Simfterbam unb Dann nach Clbenburg, mo ihm Soße geiftiiehe Ehreiiftelliit angetragen mürben unb er 1801 als ©eneraiiuperintenbeut geftorben iß. — S3efdjeibenev »ar bie iiaufbahn KlefelerS. Er tnurbe 1771 als Sladjtolger feines ©aterS jum ©afto» in ©ioorfleth erttählt. 11 Sabre führte er fein Slmr. Slußer feinen ©rebigten hat ec mäbrcnb biefer 3'it nur uod) ein ©üchtein fecoffentließt „Unterricht für ft

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