Dr. Kassai Tibor szerk.: Parasitologia Hungarica 2. (Budapest, 1969)

(Alburnus alburnus ).Grasskarpfen (Ctenopbaryngodon Hel­la), Barsch (Perca fluviatilis) , Zander (Lucioperca lu­cioperca), Zingel (Aspro zingel), Hecht (Esox lucius) Lokalisation: Radialflössen, Haut Intensität: 1-1000 Unter den Untersuchungsstellen ist die Trematoden-Faune der Do­nau die reichste. Hier sind beinahe alle auch an anderen Orten vorkommende Trematodenarten anzutreffen. Die Metazerkarien von Metagonimus yokogawai wurden ausschliesslich in Fischen der Do­nau und allenfalls noch in jenen des Ipoly-Flusses erbeutet. Diese Tatsache hängt mit der Verbreitung der Schnecken-Arten Xagotia acicularis und F. esperi als Zwischenwirte zusammen. Die Trematodenfauna ist in den Fischen des Balatons und des Ve­lence-See s am ärmsten, wo die der Familie Allocreadidae zugehö­rigen Trematoden gänzlich fehlen. Offensichtlich hängt diese letztere Erscheinung damit zusammen, dass in den stehenden Ge­wässern keine Zwischenwirt-Muscheln vorhanden sind. Als interessanter Zufall erscheint es, dass es trotz der ver­hältnismässig hohen Zahl sezierter Hechte (über 100 Exemplare) nicht gelungen ist, die Individuen der Art Azygia lucii (Mül­ler, 1776) einzusammeln, obwohl sie sowohl von RATZ als auch MATSKÁSI und EDELÉNYI in einheimischen Gewässern nachgewiesen werden konnte. Zu erwahnenen ist noch, dass bei Ansiedlungen von pflanzenfres­senden Fischen eine näher noch nicht bestimmte Amurotrema­, an Aalen eine Deropristisa rt , angetroffen wurde, die keineswegs zur ungarischen Fauna gezählt werden können, viel sie an den bereits einheimisch gewordenen Individuen nicht mehr vorkommen. Die grösste Verseuchung verursachten unter den angetroffenen Parasiten die Metazerkarien von Metagonimus yokogawai und Apo- phallus mühlingi . • Da jedoch die Fische für die einzelnen Arten

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