Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 60. (Budapest 1968)

Pintér, L.: Revision der in Ungarn vorkommenden Arten der Gattung Acicula Hartmann. 1821

Revision der in Ungarn vorkommenden Arten der Gattung Acicula Hartmann. 1821 Von L. PINTÉR, Budapest Die Familie Acieuliclae bildet mit ewa 40 Arten einen sehr charakteristischen Be­standteil der westpaläarkti sehen Molluskenfauna. Die äusserst verborgen lebenden Tiere oder deren Gehäusen kommen aber recht selten in die Hände der Sammler, so dass der systematische Wert vieler Arten unbekannt und unerforscht ist. In dieser Arbeit möchte ich der Kenntnis dieser Familie einigermasse beitragen, und die in Ungarn bis jetzt gefundenen Arten besprechen. Die ungarischen Malakologen stellten mir ihre Sammlungen zur Verfügung. Ihnen und allen Personen, die mir mit Rat und Literatur geholfen haben, möchte ich auf dieser Stelle herzlichst danken. Bei der Revision habe ich das Material des Naturwissenschaftlichen Museums zu Budapest und das aller erreichbaren ungarischen Sammlungen bearbeitet. Die Sammler des untersuchten Materials : P. AGÓCSY, Á. KÁROLYI, GY. KOVÁCS, J. PAPP, Z. PEREGI, I. PINTÉR, L. PINTÉR, I. SAJÓ, M. SZEKERES, A. VARGA und I. VÁSÁRHELYI. Es sind in Ungarn drei scharf ausgeprägte Gruppen dieser Arten vorhanden, daher werden sie in drei Teilen besprochen. Der rätselhafte Fund von Tiszatelek In der Anschwemmung der Tisza bei Tiszatelek wurden einige Schalen einer winzigen Acicula-Avt gesammelt, und später als Acme similis REINHARDT identifi­ziert und publiziert (Soós, 1957). In den letzten Jahren wurde diese Ansicht mehrmals bezweifelt, doch wegen Mangels an Vergleichsmaterial musste die Revision immer verschoben werden. Im letzten Sommer aber sammelte ich in Bulgarien ein reiches Material von Acicula similis. Auf dieser Grundlage ist es eindeutig festzustellen, dass es im Falle der Schalen von Tiszatelek nicht um Acicula similis handelt, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach um die andere REiNHARDTsche Art, Acicula perpusilla (REINHARDT, 1880) die aus Siebenbürgen von mehreren Fundorten gemeldet ist. Dieses Vorkommen ist auch geographisch leicht zu deuten, wenn es berücksichtigt wird, dass die Art auch im Quellengebiet des Flusses Szamos (Siebenbürgen) lebt. Die „banatica-oltenica" — Gruppe Der Unterschied zwischen den als Pupula lineata var. banatica ROSSMASSLER, 1842 und Acme oltenica NEGREA, 1963 beschriebenen Arten wird von A. NEGREA (1963) fol­gendermassen festgesetzt: „Aceastä specie se apropie de specia Acme (Platyla) banatica, prin inältime, forma cochiliei zveltä si alungit-turiculatä. ... Se deosebeste . . . prin prezenta santului (bine conturat) care sépara tivitura cervicalä (burelet) de marginea aperturii. . ." (1. c. p. 386). Der einzige wirkliche Unterschied zwischen den zwei Arten liegt also in der Position der Nackenwulst; das ist, bei der RossMÄssLERschen Form im Gegensatz zu A. oltenica findet man die Nackenwulst dicht am Mundsaum. Die anderen

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