Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)
Báldi, T., Kecskeméti, T. , M. Nyírő, R. ; Drooger, C. W.: Neue Angaben zur Grenzziehung zwischen Chatt und Aquitan in der Umgebung von Eger (Nordungarn)
Gen. : Athleta Conrad, 1853 Athleta (Athleta) ficulina (Lamarck), 1811 1914. Volutilithes (Athleta) ficulina Lam. —• T e 1 e g d i - R o t h, p. 22, T. 4, fig. 4, 6—7,11. 1936. Volutilithes (Athleta) ficulina Lam. — Noszky, p. 72. v 1958. Athleta ficulina ficulina (Lam.) — Senes, p. 159, T. 22, fig. 304—311. Material: 5 juvenile Exemplare sowie die Bruchstücke von erwachsenen Individuen. Verbreitung: Ausführlich wird die Verbreitung dieser Art von Senes (1958) behandelt. Sie ist von der aquitanischen Stufe bis zum Ende des Tortons in der Tethys "sowie in Atlantikum allgemein verbreitet. Athleta rarispina (Lamarck), 1811 1914. Volutilithes (Athleta) rarispina Lam. — Telegdi-Roth, p. 22, T. 2, fig. 1—3, 5, 12. v 1958. Athleta rarispina (Lam.) — Senes, p. 160, T. 22, fig. 294—303. Material: Bruchstücke von erwachsenen Exemplaren. Bemerkungen: Nach Gaál sollten die Exemplare von Eger und Balassagyarmat wegen der vollkommenen Glätte der Aussenlippe von A. rarispina getrennt werden. Darum behandelte er diese Formen unter dem Namen „Volutilithes"''' telegdyi (Gaál 1938, p. 9, Textfig. 2). Meines Erachtens aber, wenn manche Forscher auch zwischen A. ficulina und A. rarispina nur unterspezifische Unterschiede annehmen (Cossmann&Peyrot 1928, 79, p. 155 ; Cs. Meznerics 1950, p. 57), ist es nicht angebracht, die Meinung von Gaál anzunehmen. Die Form A. telegdyi ist höchstens als eine Unterart zu betrachten. Uber die Bruchstücke von Novaj kann nicht sicher festgestellt werden, ob sie der Art rarispina oder der Form telegdyi entsprechen. Verbreitung: Die Verbreitung dieser Art, die vollkommen mit der von A. ficulina identisch ist, wird von Senes (1958) ausführlich besprochen. Sie ist eine atlantisch-mediterrane Form, die vom Aquitan bis zum Torton gelebt hat. Fam.: MARGINELLIDAE Gen. : Marginella Lamarck, 1801 Marginella (Volvarina) vadászi n. sp. (Tafel IV, Fig. 12) Diagnose: Eine Volvarina von sehr kleinem Wuchs mit einer subsuturalen Depression und einem stark konvexen letzten Umgang. Holotypus (Monotypus) : Inventarnummer der Geo-Paläontologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums des Ungarischen Nationalmuseums : M 60/10763. Locus typicus: Novaj, Nyárjastető. Stratum typicum: Ton über dem glaukonithaltigen sandigen Mergel, chatt-aquitanische Grenzschichten Derivatio nominis: Zu Ehren von Prof. Dr. h. c. Elemér Vadász. Beschreibung: Das Gehäuse besteht aus 3 Umgängen mit einem stumpfen, abgerundeten Apex. Die Nahtlinien sind nur schwach zu sehen. Unter-