Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)

Báldi, T., Kecskeméti, T. , M. Nyírő, R. ; Drooger, C. W.: Neue Angaben zur Grenzziehung zwischen Chatt und Aquitan in der Umgebung von Eger (Nordungarn)

halb der Nahtlinie läuft ein schwach konkaver Teil spiral ab (subsuturale Depres­sion). Darunter ist der vorletzte Umgang kaum, der letzte dagegen stark konvex. Abgesehen von den schwachen Wachstumslinien ist das Gehäuse vollkommen glatt, glänzend. Der letzte Umgang ist nach unten zu stark verschmälert. An der Innenlippe befinden sich 4 scharfe, nach unten zu immer schiefer stehende Falten. Die Aussenlippe ist abgebrochen. Masse: Höhe = 5,2 mm ; Grösster Durchmesser == 2,4 mm. Bemerkungen: Die Art lässt sich genau umgrenzen. In einem ge­wissen Grade erinnert sie an die Art M. pergracilis v. Koenen (v. Koenen, 1890, p. 548, T. 38, fig. 13, 14), mit der sie aber wegen des Vorhandenseins der subsuturalen Depression und der abweichenden Gestalt des letzten Um­ganges nicht identifiziert werden kann. Eine gewisse Ähnlichkeit besteht auch mit M. cossmanni Cossm. & Peyr. (Cossmann&Peyrot 1928, 79, p. 162, T. 10, fig. 25—27), sk ist aber kleiner und gedrungener in Gestalt, besitzt die subsuturale Depression, die bei der anderen Art nicht vorhanden ist und ihr letzter Umgang ist mehr konvex. Verbreitung: Sie ist nur vom Typusfundort bekannt. Fam. : TURRIDAE Subfam. : TURRINAE Gen. : Turris Bolten, 1798 (= Pleurotoma Lamarck, 1799) Turris (Gemmula) coronata (Münster in Goldfuss), 1844 (Tafel IV, Fig. 14) 1914. Pleurotoma coronata Münst. var. lapugyensis Hoern. & Auing . — Telegdi-Rotb, p. 15, T. 1, fig. 22—23. 1936. Pleurotoma coronata Münst. var. lapugyensis Hörn.& Auing. — Noszky, p. 76. 1940. Pleurotoma rctata Brocc. — Sorgenfrei, p. 51, 110, T. 6, fig. 14. v 1953. Clavatula (Surcula) coronata Münst. — Cs. Meznerics, p. 10, T. 2, fig. 9—12, cum syn. v 1960b. Turris coronata (Münst.) -— B á 1 d i, p. 78. Material: Ein vollkommenes Exemplar und 2 Bruchstücke. Masse: Höhe =11 mm ; Grösster Durchmesser = 4,2 mm. Bemerkungen: Es konnte eine vollkommene Übereinstimmung mit den Exemplaren des tortonischen Tones von Szokolya festgestellt werden. Ein unwichtiger Unterschied besteht darin, dass am Kiel der Exemplare von Novaj die Knoten etwas kleiner sind und einander näher stehen. Dieser kleine Unter­schied berechtigt uns aber nicht zu einer Trennung der beiden Formen. Die Differenz zwischen T. denticula Bast, und coronata wurde von G 1 i b e r t (1954, p. 8) beschrieben. Trotzdem müssen die 2 Arten als einander sehr nahe­stehende und voneinander nur schwer trennbare Formen betrachtet werden. Verbreitung: Die Arten, die von T. coronata nur schwer zu trennen sind, sind im borealen Oligozän verbreitet. Solche werden von von Koenen, (1890) bereits aus dem Ünteroligozän abgebildet. Es muss noch untersucht werden, ob die aus dem Mitteloligozän Norddeutschlands (von Koenen 1867, p. 89) und die aus dem Ünteroligozän von Westeregeln (Speyer, 1862 — 64, p. 80) unter den Namen T. coronata beschriebenen Formen tatsächlich mit dieser Art identisch sind. Die sehr nahe stehende Art T. denticula erscheint erst im atlantischen Aquitan und ist im ganzen borealen Miozän verbreitet. T. coronata erscheint im borealen Aquitan (Klintinghoved) und ist dann bis zum Ende des Tortons sowohl in der Tethys sowie im Atlantikum verbreitet (s. aus­führlicher bei B á 1 d i 1960b).

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