Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 51. (Budapest 1959)

Kecskeméti, T.: Die Discocycliniden des südlichen Bakonygebirges

Länge der Radialkammern. Deshalb geht die ursprüngliche Sternform all­mählich in die pentagonálé Form hinüber. Unterscheidung von den anderen Arten. Die Unter­scheidung von Asterocyclina Stella von den übrigen Arten kann auf Grund der kleinen Form, des grossen Knopfes und der Abwesenheit der sich erhebenden Rippen verhältnismässig leicht durchgeführt werden. Vorkommen. Im südlichen Bakony ist diese Art nur aus dem Fund­ort Köleskepe árok 2 bekannt, wo sie aus den lockeren mergeligen Schichten des Oberlutets zum Vorschein gekommen ist. Ausserdem wird noch die Art von Mogyorós, Szarkás und Tokod aus dem Obereozän erwähnt. Asterocyclina bayani (Schlumberger), 1904 (Taf. V, Fig. 13) 1904 Orthophragmina Bayani Munier — Chalmas. Schlumberger, p. 131, Pl. V, fig. 23 ; Pl. IV, fig. 21—22. 1922 Asterodiscus Bayani Munier— Chalmas, Douvillé, p. 94. 1929b Asterodiscus bayani (Manier — Chulmas), Llueca, p. 303, Lám. XXV, fig. 22—26 ; Lám. XXVI, fig. 1—4. 1940 Discocyclina (Discocyclina) bayani (Manier — Chalmas), Schlumberger, van der Weijden. p. 26, Pi. II, Fig. 3—5. Diese bei uns bis jetzt unbekannte Art ist sehr selten, ich fand nur 2 Exemplare von ihr. Diese innere Struktur des Gehäuses ist leider sehr schlecht erhalten, sodass ich keinen Dünnschliff herstellen konnte, der richtig hätte untersucht werden können. Ich muss mich daher im weiteren nur auf die äusse­ren Merkmale beschränken. Äussere Merkmale. Kleine, fünfeckige, evtl. fast kreisförmige Asterocyclinen. Der Rand ist wellenförmig. In der Mitte liegt der gut entwickelte Knopf, aus dem 5, evtl. 6 Rippen ausgehen, die vom Knopf durch eine seichte Furchte getrennt werden. Gegen den Rand zu werden die Rippen etwas breiter. Der durchschnittliche Durchmeser des Gehäuses beträgt 5,7 mm, seine Dicke 1,7 mm. Die Ober­fläche wird von Pfeilern bedeckt, welche am Knopf und an den Rippen etwas stärker entwickelt sind als zwischen den Rippen. Unterscheidung von den anderen Arte n. Asterocyclina bayani lässt sich durch ihren dicken Knopf und die ebenfalls dicken Rippen leicht von den übrigen Asterocyclinen unterscheiden. Vorkommen. Als erstes Vorkommen in Ungarn wird im südliehen Bakony der Fundort Köleskepe árok 2 bei Ajka angeführt. Hier kam die Art aus dem oberlutetischen Schichten zum Vorschein. Asterocyclina riojai (Llueca), 1927 (Taf. V, Fig. 14) 1927 Asterodiscus riojai, Llueca, p. 424. 1929b Asterodiscus riojai Llueca, Llueca, p. 304, Lám. XXVI, fig- 6—7. Diese Art war bis jetzt nur aus dem spanischen Eozän bekannt. Auch in Ungarn ist sie sehr selten, da sie nur in einem Fundort in 6 Exemplaren ge­sammelt werden konnte. Die innere Struktur konnte, ähnlich wie im Falle von

Next

/
Oldalképek
Tartalom