Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 51. (Budapest 1959)

Kecskeméti, T.: Die Discocycliniden des südlichen Bakonygebirges

Asterocyclina stellaris (Brunner), 1850 (Taf. V, Fig. 2, 5 ; Textfig. 25) 1850 Orbitoides stellaris Brunner, Rütimeyer, p. 118, Tab. V, fig. 74. 1868 Orbitoides priabonensis Gümbel, n. sp. Gümbel, p. 715, Taf. IV, Fig. 36—41. 1904 Orthophragmina lanceolata Schlumberger n. sp., Schlumberger, p. 128, Pl. V, fig. 25—28. 1922 Asterodiscus stellaris (Brunner), Douvillé, p. 77, 94. 1929a Asterodiscus stellaris Brunner, Llueca, p. 248, Lám. XVIII, fig. 3. 1929b Asterodiscus stellaris (Brunner), Llueca, p. 299, Lám. XXlV, fig. 38—44 ; Lám. XXV, fig. 1—11. 1931 Asterodiscus stellaris Brunner, Meffert, p. 34, Tabl. VII, fig. 9. 1940a Asterocyclina stellaris (Brunner), Brönnimann, p. 30, Taf. 1, Fig. 5, 10, 11 ; Taf. 2, Fig. 1 5—7, 12, 14—17. 1940 Discocyclina (Discocyclina) stellaris Brunner, van der Weijden, p. 53, Pl. VIII, fig. 6—10. 1953 Asterocyclina stellaris (Brunner), Schweighauser, p. 83, Taf. 12, Fig. 1—2 ; Textfig. 55. 1955 Asterodiscus stellaris (Brunner), Nemkov, p. 221, Tabl. IV, fig. 5, 7, 10. Unter den Asterocyclinen ist diese Art in unserem Gebiet die häufigste. Die meisten Exemplare lieferte der Fundort Köleskepe árok 2. Es sind nur Vertreter der makrosphärischen Generation zum Vorschein gekommen. Äussere Merkmale. Flache, meistens fünfeckige oder stern­förmige, manchmal kreisförmige Asterocyclinen. In der Mitte befindet sich ein kleiner, aber deutlich umgrenzter Knopf, der von einer seichten Furche umgeben wird. Aus dem Knopf laufen meistens 5 mehr oder minder stark entwickelte radiale Rippen aus. In manchen Fällen kann die Anzahl der Rippen evtl. mehr oder aber auch weniger betragen. Die Verteilung der Rippenzahl zeigt folgende Tabelle : Rippenzahl 3 4 5 6 7 Individuenzahl — 2 48 3 — Am Knopf und an den Rippen sind die Pfeiler stark, in den Interradien sind sie dagegen sehr fein. Bei den flachen und dünnen Exemplaren sind die Äquatorialkammern im interradialen Teil oft durchscheinend. Innere Merkmale. Äquatorialschnitt. — Der Embryonalapparat ist nephrolepidin. Der Protoconch ist kreisförmig, der Deuteroconch nieren­förmig. Die Masse der Embryonalkammern sind auf Grund von mehreren Anschliffen wie folgt : Querdurchmesser des Protoconchs 0,11 mm, Längs­durchmesser 0,10 mm, Querdurchmesser des Deuteroconchs 0,18 mm. Die Wände der Embryanalkaminern sind 0,02 mm dick. Die Periembryonalkammern werden von 2 Haupt-, 8—13 Neben und 1—2 Interauxiliarkammern gebildet. Die Hauptauxiliarkammern sind breiter und grösser als die übrigen Periembryo­nalkammern. Die radialen Periembryonalkammern sind etwas mehr verlän­gert als die interradialen. Zwischen den radialen und interradialen Äquatorialkammern gibt es einen bedeutenden Unterschied sowohl in der Form wie auch in der Grösse, beson­ders in den Anfangsringen. Im Radius sind die Kammern schmaler und länge, ihre Gestalt ist sechseckig, während sie im Interradius breiter und kürzer sind. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass die Wände der radialen Kammern dicker sind als die der interradialen. Gegan den Rand hin werden diese Unter­schiede weniger bedeutend. Unterscheidung von den anderen Arten. Der Knopf von Asterocyclina stellata ist mehr entwickelt als der von Asterocyclina stellaris und zwischen dem Knopf und den Radialrippen ist keine Furche vorhanden.

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