Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1952)

Andrássy, I.: Freilebende Nematoden aus dem Bükk-Gebirge

10. Dorylaimus stagnalis D u j a r d i n 1845. Fundorte : 19 (1 juv), 21 (1 juv), 22 (1 juv), 63 (1 juv), 88 (1 $), 89 (1 juv), 122 (2 juv). Gesamtzahl 1 Ç, 7 juv. Masse : Ç, L = 3,917 mm, a = 38,9, b = 4,7, с = 10,3, V = 40,6%. Weibchen fast 4 mm lang. Körper am Ösophagusende 5mal so breit wie der Lippenteil. Mundstachel 50,4 ju lang und 7 ц breit, Öffnung 43% der Stachel­länge. Ösophagus genau bei 50% seiner Länge erweitert. Rectum etwas länger als die Analbreite, Prärectum mehr als 4mal so lang wie das Rectum. Kutikula 8,4 Ц dick. Seitenmembran 1J 5 der Körperbreite. Ohne reife Eier. D stagnalis D u j a r d i n ist eine kosmopolitische Art, in Süsswasser häufig, in feuchter Erde seltener. Ich fand sie auch im Bükk-Gebirge meistens in stehendem Wasser, hauptsächlich aber im Schlamm der Tümpel. In zwei Fällen wurde sie auch aus feuchten Erdproben des »Őserdő« genannten Reservats gesammelt. Junge Tiere fand ich im Mai und von August bis September. Im Teich von Egerbakta (Probe 21.) sammelte ich »ein interessantes juveniles Tier , das 3 Mund­stacheln besass. Hinter dem ersten Stachel war nämlich noch ein vollkommen entwickelter Ersatz­stachel mit Führungsring vorhanden und hinter diesem ein dritter, noch unentwickelter Stachel. 11. Dorylaimus mesonyctius Kreis 1930. (Abbildung 4 a-b.) Fundorte: 6 (2 1 <J, 1 juv), 30 (2 Ç,1 <J). 54 (2 $), 75(1 <J, 1 juv), 84 (1 <J, 3 juv), 86 (1 1 juv), 91 (1 juv), 96 (2 £), 97 (1 j, 1 juv), 102 (1 $,2 2 juv). Insgesamt 10 Ç, 7 J, 10 juv. Masse : $ (n = 8), L = 1,114-1,702 mm, а = 29,5-43,8, b = 3,6-5,1, с = 13,5-21,5, V 50,3-67,1%; Gj = 14,^9—17,9%, G 2 = 14,8-18,4%, U x = 12,6 — 14,0%, U 2 = 12,7­13,2%(n 2). - <J(n = 4), L I 1,120-1,540 mm, а = 39,2-45,8, b = 3,9-4,6, с = 50-68,1; Gb = 36.1-40,2% (n = 2). - juv (n = 1), L =0,938 mm. а = 38,9, b = 3,7, с = 13,4. Kutikula in Körpermitte 2,3—2,6 ц dick. Körperbreite am Ende des Öso­phagus beim Weibchen 2,9—3mal, beim Männchen 2,4—2,7mal so gross wie die Lippenbreite. Kopfende beim Weibchen also etwas stärker verjüngt als beim Männchen. Männchen sonst etwas schlanker. Mundstachel 13,5—15,4 [г lang. Ösophagus bei 57—60% seiner Länge erweitert. Darm hellgrün, Zellen mit fett­artigen, grünen Granula. Enddarm im allgemeinen l,5mal länger als die Anal­breite, Prärectum bis 2mal länger als das Rectum. Vulva querstehend, chitinisiert. Ich fand nur ein einziges Weibchen mit zwei Eiern. Eigrösse 72,8—75,6 /л x 42,0//. Ei l,3mal länger als die Körperbreite. Der Schwanz des Weibchens zeigt eine grosse Ähnlichkeit mit dem von D. bastiani. Seine Länge ist veränderlich, с = 17,5—21,5 (n = 6), bezw. 13,5—13,7 (n=2); man findet also langschwanzige und kurzschwanzige Formen, die aber in ihren übrigen Merkmalen vollkommen miteinander übereinstimmen. Auch die Gestalt des Schwanzendes ist veränderlich. Bei einigen Weibchen verengt es sich nur wenig und ist abgerundet, bei den übrigen ist es aber zugespitzt. In einer Popula­tion fand ich drei fast völlig erwachsene, juvenile Tiere, bei welchen beide Schwanzformen vorkamen. Schwanz des Männchens stumpf abgerundet, mit Submedianpapillen. Länge der Spicula 30,8 /г (n = 1), bezw. 39,2—39,3 ц (n = 3). Zahl der Präanalpapillen wechselnd : 7 (n = 1), 8 (n = 3), 9 (n = 2) bezw. 10 (n = 1). D. mesonyctius wurde von Kreis (1930) aus Pecking beschrieben. Schon Kreis erwähnt, dass sie D. bastiani Bütschli sehr nahe steht. In ihrer Monographie erwähnen Thorne&Swanger (1936) die Art von einem Acker*in Virginia (USA). D. mesonyctius Kreis steht D. bastiani wirklich sehr nahe, weshalb wohl ein Teil der Literatur von D. bas­tiani für D. mesonyctius zutrifft. D. mesonyctius unterscheidet sich von bastiani hauptsächlich in der Zahl und der Lage der männlichen Präanalpapillen. D. bastiani besitzt nämlich im all­gemeinen 15 — 20 Präanalpapillen, die eng nebeneinander stehen (»supplements continguous«) 23

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